"Füür und Flamme"





Startanlass Firmweg 2014/15 der Pfarrei Goldau

Bisch du scho Füür und Flamme? Diese Frage stellte Pfarrer Rossi zu Beginn des Vorabendgottesdienstes vom 30. August, der gleichzeitig der Abschluss des Startanlasses zum diesjährigen Firmweg war.
Über 30 Jugendliche haben sich auch dieses Jahr wieder entschlossen, sich auf den einjährigen Firmweg einzulassen. Es ist nicht immer einfach, ja oft sogar braucht es Mut, zum Glauben einzustehen und das nicht nur in der heutigen Zeit, wie das im Evangelium zu hören war und Pfarrer Rossi in seiner Predigt thematisierte.  Füür und Flamme für etwas zu sein, heisst für etwas einzustehen, motiviert und begeistert sein.



Am Nachmittag hatten sich die Jugendlichen im Pfarreizentrum Eichmatt mit ihren Firmbegleitern getroffen. Bei diesem ersten Treffen stand das gegenseitige Kennenlernen in den Gruppen sowie ein erstes Vertraut-Werden mit dem Firmweg im Vordergrund. An verschiedenen Firmabenden werden die Jugendlichen nun mit ihren Firmbegleitern  zusammen sein um miteinander kirchliche, theologische und spirituelle Themen durchzunehmen. Zum Firmweg gehören auch kleinere soziale Einsätze, was für die meisten jeweils eine schöne und bereichernde Erfahrung ist.  Wir wünschen den Firmanden viel Freude und das sie „Füür und Flamme“ in der (Neu-)Entdeckung und Vertiefung unseres Glaubens werden.





Eine der Firmgruppen, die sich auf den Weg machen.

Heidi Beck

    

Ministrantenaufnahme

 


 

Am Samstagabend, 28. Juni – dem Vorabend des Herz Jesu-Festes - durften wir 10 neue Ministranten (5 Mädchen und 5 Knaben) in unserer Schar aufnehmen.
Nach dem Empfang der Erstkommunion werden die Kinder jedes Jahr zu diesem Dienst am Altar eingeladen. Zwei Kinder haben nach einigen Proben festgestellt, dass das Ministrieren nichts ist für sie. Doch die Zehn, die am Samstagabend angetreten sind und ihr „ich bin bereit“ gesprochen haben, haben Freude am Ministrieren und sind mit Begeisterung der Schar der Goldauer Ministranten beigetreten.
Wir freuen uns über diese neue Ministranten und danken ihn und ihren Familien herzlich für ihre Bereitschaft für den Dienst am Altar und an die Pfarreigemeinschaft.

Ein herzlicher und grosser Dank gebührt aber auch jenen Ministranten, die uns im Verlauf dieses Jahres verlassen oder schon verlassen haben. Mehr Leistung in der Schule, der Beginn einer Lehre oder eine andere Änderung im Beruf können manchmal die Zeit, die ein junger Mensch zur Verfügung hat, reduzieren. So verlassen uns in diesem Jahr ebenfalls ca. 10 Ministrantinnen und Ministranten. Wir wünschen ihnen Gottes Segen auf ihren weiteren Lebensweg.























Pfarrer Ugo Rossi

 


 


 

    

Firmung 2014

 

 


 

Am Sonntag, 15. Juni wurden in unserer Kirche 34 junge Menschen gefirmt.

Wie der Firmspender, Generalvikar Martin Kopp betonte, ist die Firmung die Besiegelung im Glauben durch den Heiligen Geist. Es ist ein Geschenk Gottes und gleichzeitig ein Auftrag zu einem Leben mit dem Glauben.

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt mit der Firmung. Die eindrückliche Feier wurde von Firmspender Generalvikar Martin Kopp, Pfarrer Ugo Rossi, Diakon Thomas Jung und dem Firmvorbereitungsteam feierlich gestaltet.
 






 

Wir wünschen den Neugefirmten Gottes reichen Segen.

 


    

Fotografien von Hans Gnos zur Firmung 2014 in der Pfarrkirche Goldau




PAX als Blumenwiese


 

Eine bunt blühende Wiese ist ein Fest für die Sinne: Blütenduft und herber Grasgeruch liegen in der Luft, Bienen summen, Heuschrecken zirpen um die Wette, Schwebfliegen schwirren umher und Schmetterlinge gaukeln über das Blumenmeer.
 

 







Der Kirchenrat von Goldau will die PAX-Wiese in eine solch blühende Wiese verwandeln und lässt die Wiese deshalb nur noch wenig mähen.
 
Blumenwiesen sind ein zentraler Faktor für Biodiversität im Siedlungsgebiet.

Aktuar Adi Fässler


    

Mini-Up-Date der Ministranten Goldau





30 fröhliche Ministranten trafen sich am Samstag, 31 Mai, bei der Kirche, um zusammen den Gottesdienst zu feiern. In der Heiligen Messe begrüsste uns nicht nur Pfarrer Ugo Rossi sondern auch Schwester Ida Fassbind.
Anschliessend am Gottesdienst absolvierten unsere Minis ein kleines Up-Date.
Denn von unseren Rechner und Smartphones sind wir gewohnt, regelmässig Updates zu machen. Auch unser Dienst am Altar braucht hie und da eine Auffrischung. Da unsere Minis schon recht geübt sind und die Messe zuvor schon ziemlich im Griff hatten, war das Up-Date nach kurzen 60 Minuten auch schon geschafft.
Zur Auflockerung und um den restlichen Abend auch noch miteinander zu verbringen, haben die Oberminis und Pfarrer Ugo Rossi ein Postenlauf organisiert. In den verschiedenen Posten konnten die Minigruppen ihr Wissen und Können unter Beweis stellen.


Im Pfarreizentrum warteten auf uns die selbstgebackenen Speisen. Wie zum Beispiel die berühmten Speckbrötli von Ugo Rossi. Der Höhepunkt war sicherlich die Geburtstagsüberraschung für die Oberministranten Simone und Andrea, die ein Tag vor und nach dem Up-Date Geburtstag hatten. Denn es wurden alle mit einem Stück Schwarzwäldertorte verköstigt.

Wir möchten den Oberministranten und Pfarrer Ugo Rossi danken, die diesen schönen Abend ermöglicht haben. Doch auch ein grosses Danke an unsere Ministrantenschar, die das ganze Jahr hinüber ihr Dienst am Altar gewissenhaft und mit viel Freude ausüben.



Oberministranten Simone und Andrea


    

Wahlfeier Kirchenrat


 

Der Kirchenrat ist wieder vollständig




















Adi Fässler
Irene Eggenberger
Georg Kenel
Karl Bürgi
Pfarrer Ugo Rossi
Silvia Hediger
Irene Zurfluh
Helen Suter Bieri
Marcel Grepper


Für den 18. Mai 2014 waren Wahlen für den Kirchenrat Goldau vorgesehen. Von Seiten des Kirchenrates stellten sich Irene Zurfluh (Verwalterin Pfarreizentrum), Marcel Grepper (Verwalter) und Karl Bürgi (Forstverwalter) zur Wiederwahl. Ebenso stellten sich Irene Tanner und Luzia Auf der Maur für die Rechnungsprüfungskommission zur Wiederwahl. Für den zurücktretenden Ueli Reichlin (Verwalter Herz-Jesu-Stiftung) konnte Silvia Hediger gewonnen werden. Da keine Gegenkandidaten aufgestellt wurden, fanden sogenannte "stille Wahlen" statt.
In einer kleinen Wahlfeier im Rest. Schützenhaus wurden den Kandidaten und der Kandidatin für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit im Kirchenrat mit einem kleinen Präsent gedankt. Ebenfalls wurde dem scheidenden Stiftsverwalter für seine engagierte 6jährige Arbeit in der Herz-Jesu-Stiftung gedankt.




Die neue Stiftstverwalterin Silvia Hediger und der zurückgetretene Stiftsverwalter Ueli Reichlin.




    

Seniorenausflug Stein am Rhein



 

Wie jedes Jahr im Frühling lud die Pfarrei Goldau ihre Senioren/innen zu einem Ausflug ein. Dieses Jahr war Stein am Rhein das Ziel der Reise. Mit schweizerischer Überpünktlichkeit, also fünf Minuten früher, ging die Reise los. Die erste Etappe führte nach Unterstammheim. Auch wenn die Fahrt über den Ricken nicht die gewünschte Aussicht bot, tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch, dafür hatte man Zeit zum Plaudern und zum Austauschen von Neuigkeiten, was an so einem Reisetag ja auch dazugehört. Unterstammheim gehört mit seinen Fachwerkbauten mit zu den schönsten Riegelbaudörfern der Nordschweiz. Im Gästehaus zum Adler erwartete die Reisegesellschaft ein feines Mittagessen. Etwas speziell ist, dass man hier nicht nur gut isst, sondern auch Gutes unterstützt.  Der Adler bietet Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung ein Zuhause und einen Arbeitsplatz, in welchem sie so begleitet und betreut werden wie nötig und so selbständig wie möglich leben können, mit dem Ziel der Integration vor Augen. Weiter ging die Reise vorbei an Rebbergen und gelbleuchtenden Rapsfeldern zum Städtchen Stein am Rhein. Zu Fuss durch das Untertor gelangt man in die Altstadt. Viele mittelalterliche Bauten prägen das Bild. Der gut erhaltene Altstadtkern erhielt 1972 den allerersten Wakkerpreis. Es blieb genügend Zeit, die wunderbar bemalten Häuserfassaden und Fachwerkhäuser zu bestaunen. Die einen oder anderen  liessen  sich in einem der Strassencafés  nieder, denn schliesslich musste ja noch das einheimische Bier - in der Gegend um Stammheim und Stein am Rhein wird Hopfen angepflanzt - degustiert werden.




    

Seniorenreise der Pfarrei Goldau 2014



 

Anschliessend hielt Pfr. Rossi eine Andacht in der Kirche, die den gleichen Namen trägt wie die unsere. Die Herz Jesu Kirche von Stein am Rhein wurde übrigens von einem Urner Architekten gebaut. In seiner kurzen Ansprache erwähnte Pfr. Rossi,  dass in der Verkündigung von Papst Franziskus  die Barmherzigkeit gegenüber kranken und benachteiligten Menschen zentral und wichtig ist. Barmherzigkeit ist eine zentrale Botschaft unseres christlichen Glaubens und sie ist die Kernaussage der Verehrung des heiligsten Herzens Jesu. Liebe und Barmherzigkeit erleben und schenken wir im Alltag. So zeigte sich, dass die Wahl des Gasthauses in Unterstammheim - es musste nämlich wegen Überbuchung seitens des zuerst ausgewählten Ortes etwas Neues gesucht werden - schlussendlich nicht Zufall, sondern eine Fügung war. Die anschliessende Heimfahrt führte danach über Land wieder Richtung Innerschweiz.
Ein Dankeschön gilt Vreni Reichlin und ihren Chauffeuren, den Organisatoren Vreni Grundmann und Pfarrer Ugo Rossi sowie den Begleitpersonen. Ein ganz herzlicher Dank gilt aber auch allen Mitreisenden. Es war absolut toll mit euch zusammen. Da ist auch die verspätete Ankunft zu Hause bei unseren Senioren kein Problem, denn es wird einfach da und dort das Handy gezückt und so die daheim Wartenden informiert.  Wir freuen uns, wenn wir auch nächstes Jahr wieder gemeinsam mit euch unterwegs sein können.





Heidi Beck

    

Hofsegnungen


 

Bauernhöfe wurden gesegnet






Der Mensch alleine hat nicht alles in der Hand. Vieles empfängt er vom Schöpfer. Die Hofsegnungen bringen die bittende Haltung des Menschen zu Gott zum  Ausdruck.  Jede Segnung ist auch eine Bitte um Schutz. So erbitten wir bei den Hofsegnungen um den Schutz und Segen für Tiere und Stallungen, für Wiesen und Felder und für die Maschinen. Während zweieinhalb Tagen waren Pfarrer Ugo Rossi und Diakon Thomas Jung unterwegs und haben insgesamt 55 Höfe in unserer Pfarrei besucht.  Der Brauch der Hofsegnung wird von den Landwirten geschätzt und es ist schön, dass diese Tradition in unserer  Gegend  aufrechterhalten wird.



Heidi Beck


    

Impressionen Osternacht
Osterkerze





„Lumen Christi – Christus, das Licht“

Die Prozession mit der Osterkerze zu Beginn der Osternacht ist einer der eindrücklichsten Augenblicke im Kirchenjahr.
Als  Gott vor Zeiten das Volk Israel aus der Knechtschaft in Ägypten befreit hat, ist er ihnen nachts in Gestalt einer leuchtenden Feuersäule vorangezogen, um ihm den Weg zu weisen. An dieses Urereignis unseres Glaubens werden wir erinnert, wenn beim Gang in die dunkle Kirche die Osterkerze – gross wie eine Säule - vorangetragen wird.
Die Besucher des Gottesdienstes entzünden ihre eigene kleine Kerze am Osterlicht. Auf diese Weise erhellt der Kerzenschein nach und nach die ganze Kirche.
So ist die Osterkerze Symbol des auferstandenen Christus, der das Dunkel der Welt hell macht. Während der ganzen Osterzeit, also bis zum Pfingstsonntag, brennt die Osterkerze  bei allen Gottesdiensten. Aufgestellt ist sie beim Taufbrunnen, denn in der Taufe empfängt der Täufling Anteil an Tod und Auferstehung Jesu: das ewige Leben. Entzündet wird die Osterkerze ebenfalls bei der Erstkommunion, Firmung, Trauungen, bei den Gottesdiensten zum Totengedenken sowie allen kirchlichen Feiertagen.
Zum fünften Mal hat Martha Wolfensberger das Sujet der diesjährigen Osterkerze entworfen. Zusammen mit ihren Helferinnen, darunter auch Firmanden, entstanden in etlichen Stunden 300 Heimosterkerzen. So ist jede einzelne für sich ein kleines Unikat. Ein grosses Dankeschön unserer Künstlerin und ihrem ganzen Team. Wir sind stolz und dankbar, unseren Pfarreimitgliedern  selbstgestaltete Heimosterkerzen anbieten zu können.





Das Sujet und die damit verbundene Symbolik der diesjährigen Kerze hat Pfarrer Ugo Rossi folgendermassen interpretiert:
„Die blaue Farbe des Hintergrundes erinnert uns an die Taufe, an das Eintauchen mit Christus in den Tod hinein, um mit ihm wieder zum neuen Leben zu erstehen. Die drei goldigen Kreuze sind Zeichen dafür, dass im Ostergeheimnis Gott in der ganzen Fülle seiner Dreifaltigkeit gegenwärtig ist“.
Eine ausführlichere Beschreibung liegt jeder Heimosterkerze bei. Gekauft werden können die Kerzen in der Osternacht, am Ostersonntag nach der Messe und danach im Pfarreisekretariat. Der Erlös aus dem Verkauf geht vollumfänglich an unser Projekt vom  Fastenopfer.

Heidi Beck


    

Runder Geburtstag


 

Pfarrer Ugo Rossi wurde 40 Jahre alt

Die Sonne scheint heut heller,
weil Du Geburtstag hast.
Die Blumen und die Vögel
sind schon sehr früh Dein Gast.
Gott schick nur Gutes in Dein Leben,
er hat’s für Dich erdacht
und will Dir Freude geben,
hat immer über Dich gewacht.




Am Palmsonntag feierte Pfarrer Ugo Rossi seinen 40. Geburtstag.
Der Kirchenchor überraschte den Jubilar in der Kirche  mit einem Ständchen.
Kirchgemeindepräsidentin Helen Suter Bieri und Pfarreiratspräsident Pius Imholz überreichten unserem Pfarrer ein Präsent verbunden mit den besten Wünschen der ganzen Pfarrei Goldau.

Heidi Beck



    

Palmsonntag


 

Palmsonntagsfeier in Goldau mit den angehenden Erstkommunikanten







Am Palmsonntag zogen die Erstkommunikanten  mit Palmzweigen und begleitet von zwei Eseln vom Pfarreizentrum Eichmatt auf die Paxwiese, wo die Palmzweige gesegnet wurden. In der anschliessenden heiligen Messe wurde mit verteilten Rollen die Leidensgeschichte Jesu erzählt. Sie stimmte ein in die Geschehnisse der beginnenden Karwoche. Einige der Palmsträusse waren mit den Namen der Erstkommunionkinder versehen. Pfarrer Ugo Rossi forderte dazu auf, für unsere Kinder zu beten.

Heidi Beck


    

Ökumenischer Gottesdienst





Der ökumenische Gottesdienst in der Fastenzeit ist Tradition. Pfr.Ugo Rossi und Pfr. Urs Heiniger zelebrierten die Feier.  Der Pepper Voices Chor unter der Leitung von Esther Rickenbach umrahmten mit beschwingten wie auch besinnlichen Liedern den Gottesdienst.

Die Kollekte wurde hälftig für die Projekte des Fastenopfers der beiden Pfarreien aufgenommen.

Fastenopferprojekt der Pfarrei Goldau: Madagaskar


Bemanonga: Familien befreien sich gemeinsam aus der Schuldenfalle.
Das oberste Ziel der Spar- und Kreditprogramme in Madagaskar ist es, die weitere Verschuldung der armen Bevölkerung zu vermeiden. Die Sparguthaben der Gruppen verhindern, dass sich die Mitglieder an ausbeuterische Geldverleiher wenden müssen. So können sie Nahrungsengpässe selbst überbrücken, die Einschulung der Kinder bezahlen oder sich Medikamente leisten. Zusätzlich fördert das Programm Netzwerke, in denen die Spargruppen Erfahrungen austauschen und gemeinsam Aktionen zur Verbesserung ihrer Situation unternehmen. Dadurch wird in ländlichen Gebieten eine eigenständige, nachhaltige Entwicklung erreicht.




Spargruppen sind für viele Menschen ein Rettungsanker.

Ende 2012 betreuten die sieben Partnerorganisationen mehr als 10 000 Spargruppen mit 160000 Mitgliedern. Rund 70 Prozent der Mitglieder sind bereits schuldenfrei. Zwei Drittel der Mitglieder haben sich bisher aus eigener Kraft vom Wucher befreien und damit ihre Lebenssituation verbessern können. 70 Prozent der Gruppen sind inzwischen in Netzwerken organisiert, was ihnen erlaubt, grössere Projekte auf Gemeindeebene zu initiieren. Selbst in der seit 2009 anhaltenden politischen Krise zeigt sich, dass die Gruppen für viele Menschen zum Rettungsanker werden und ihren Zusammenhalt stärken.

Familien erhöhen ihre Nahrungsproduktion. Von Ende 2011 bis Ende 2012 erhöhte das Projekt in Bemanonga, in der Näheder Stadt Morondava im Westen der Insel, die Anzahl der Gruppen von 208 auf 2047. 1672 der insgesamt 2824 Mitglieder haben inzwischen keine Schulden mehr, was ihre Lebenssituation deutlich verbessert und ihr Selbstbewusstsein stärkt. Rund 60 Prozent der Mitglieder sind Frauen. Die Leiterin Virginie Voahangy Rasolonirina verfügt über solide Kenntnisse im Anbauvon Gemüse. Viele der Gruppen und Netzwerke nehmen ihre Anregungen auf und die Familien erhöhen ihre Nahrungsproduktion. Fastenopfer ist zuversichtlich, dass sich das kleine aber feine Projekt weiterhin positiv entwickelt.

    

Erlebnisnachmittag Erstkommunikanten


Im Mittelpunkt stand das Motto „Jesus ist unser Leuchtturm“.




Am Samstag, dem 8. März 2014, verbrachten die Erstkommunikanten mit ihren Begleitpersonen im Pfarreizentrum Eichmatt einen erlebnisreichen Nachmittag.

So begann die Veranstaltung nach der Begrüssung mit einer „Leuchtturm-Geschichte“ von Bildern begleitet.

Danach wurden die Brötli von den Erwachsenen für die Agape-Feier vorbereitet und mit guten Wünschen auf Fähnlis für unsere Erstkommunionkinder versehen. In verschiedenen Ateliers wurden grosse Kerzen zu Leuchttürmen gestaltet und mit dem Namen des jeweiligen Kindes versehen.

Und weiter ging es zur Kirchen-Rallye. Hier galt es auf verschiedene Fragen die richtige Antwort zu finden. Im dritten Atelier wurden die vorbereiteten Erinnerungsbüchlein fertig gestaltet.

Auch für Pausen war gesorgt. Bei einem reichhaltigen Kuchen und Gebäck-Angebot sowie Getränken konnte man miteinander ins Gespräch kommen und sich näher kennenlernen. Den Abschluss bildete die gemeinsame Agape-Feier, in der die Brötli miteinander geteilt wurden dazu gab es Traubensaft. Es war ein schönes Gemeinschaftserlebnis mit interessanten Begegnungen und Erlebnissen.


Barbara Voss





    

Verabschiedung


Abschied von Sakristanin Margrit Allenbach




Am Mittwoch, 15. Januar 2014, stand Margrit Allenbach das letzte Mal als Sakristanin in der Kapelle des Alterszentrum Mythenpark im Einsatz. Nach dem unerwarteten Tod von Frau Anna Annen übernahm sie diesen Dienst, was für alle Beteiligten ein grosser Segen war. Es sei schon fast eine Berufung gewesen, meinte Pfarrer Ugo Rossi in seiner Predigt und den anschliessenden Dankesworten. Margrit Allenbach sorgte dafür, dass die Kapelle im 4. Stock des AZMs immer für den Gottesdienst bereit war. Als Sakristanin, Lektorin und Kommunionhelferin war sie für die Seelsorger eine grosse Stütze und eine wertvolle Hilfe. Aber nicht nur die Seelsorger, auch die Bewohner profitierten von ihrem sonnigen Gemüt. So brachte sie beim Spenden der Kommunion auf den Zimmern immer auch Zeit mit. Stets hatte sie ein offenes Ohr für alle. „Seine Zeit den Mitmenschen zu schenken, ist immer auch ein  Dienst an Gott“. Dass Margrit Allenbach eine begnadete Drehorgelspielerin ist, zeigte sich, als sie zur Freude aller den Gottesdienst mit Liedern auf ihrer Drehorgel musikalisch umrahmte und verschönerte.

Von links nach rechts: Kirchgemeindepräsidentin Helen Suter Bieri, Doris Kamer, Renata Zurfluh, Margrit Allenbach, Irene Meier, Pfarrer Ugo Rossi



Glücklicherweise konnte als Nachfolgerin mit Renate Zurfluh, Sakristanin und Pfarreisekretärin in Lauerz, eine ausgewiesene Fachfrau gefunden werden. Zusammen mit Irene Meier und Doris Kamer werden die drei Frauen abwechslungsweise den Dienst übernehmen. Sowohl der Zurücktretenden,  wie auch den drei neuen Sakristaninen wünschte Pfarrer Rossi Gottes reichen Segen. Kirchgemeindepräsidentin Helene Suter Bieri bedankte sich bei Margrit Allenbach im Namen der Pfarrei für ihre pflichtbewusste  Arbeit. Überrascht wurde die Abtretende von Lina Fürst mit einem, von ihr in Reimform verfassten und vorgetragenen Gedicht.  Sie erwärmte und erfreute damit ganz sicher nicht nur das Herz von Margrit Allenbach. 
Die Gottesdienste in der Kapelle des Alterszentrum Mythenpark finden jeweils am Mittwoch um 9.30 Uhr statt und am Montag und Donnerstag wird um 16.45 Uhr der Rosenkranz gebetet. Alle, auch Nicht-Heimbewohner, sind ganz herzlich dazu eingeladen.


Heidi Beck

    

Sternsingen 2014


Goldauer Sternsinger waren unterwegs






Auch dieses Jahr war über die Hälfte unserer Ministranten am 5. und 6. Januar als Sternsinger unterwegs. Sie besuchten viele Häuser und Wohnungen, das Alterszentrum Mythenpark und die umliegenden Höfe. Mit ihren Versen und Liedern brachten sie den Dreikönigs-Segen.
„Segen bringen, Segen sein“, so das Motto der Sternsingeraktion. In diesem Jahr konzentriert sich die Aktion auf die Flüchtlingshilfe von Kindern in Malawi und auf der ganzen Welt. Ziel ist es, Kindern in Flüchtlingslagern die Chance auf Schulbildung und somit eine Perspektive für ihr Leben zu geben. Mit dem Geld wird Schulmaterial angeschafft, Lehrpersonen aus- und weitergebildet, aber auch die medizinische Versorgung finanziert. Traumatisierte Kinder werden betreut, damit sie ihre Ängste verlieren und das Erlebte verarbeiten können. Dank der Grosszügigkeit, der von den Sternsingern besuchten Menschen, konnte ein namhafter Betrag gesammelt werden. Allen, die ihnen Tür und Herz aufgemacht haben, ein herzliches Vergelts Gott! Ein Dankeschön geht auch an Doris Savino, Brigitte Rimle und Pfarrer Ugo Rossi, die für das leibliche Wohl der Sternsinger besorgt waren. Der grösste Dank geht aber an euch Ministranten. Ihr habt während eurer Weihnachtsferien Zeit und gute Laune für einen wertvollen Brauch und eine gute Sache zur Verfügung gestellt. Segen bringen - Segen sein, das habt ihr auf eindrucksvolle Art gemacht.

Heidi Beck

    

Pfarreifeier 2013


Wurzeln unseres Glaubens




Einmal jährlich lädt der Kirchenrat alle Freiwilligen und Mitarbeitenden der Pfarrei als Dankeschön  für ihr Engagement und ihren Einsatz zu einer Feier ein. „Was hält uns fest, was sind die Wurzeln unseres Glaubens“ war an der diesjährigen Klausurtagung des Pfarreirates das Thema, was gleichzeitig auch das Jahresmotto im neuen Kirchenjahr sein wird und auch das Motto des Abends war.
Die Feier begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche. Die Dekoration vor dem Altar liess einen das Motto erahnen. Das Evangelium vom verlorenen Sohn und barmherzigen Vater nahm Pfarrer Ugo Rossi als ein gutes Beispiel, was wahre Liebe und die Wurzeln unseres Glaubens sind. Die Barmherzigkeit des Vaters, der seinem Sohn entgegengeht und ihn mit offenen Armen aufnimmt ist ein Bild der Barmherzigkeit Gottes, der uns entgegenkommt und in seine Arme schliessen will.
Anschliessend an die Messe wurde im Pfarreizentrum beim Apéro angestossen. Auch im  schön dekorierten Saal, wo zum Nachtessen aufgedeckt war,  fand sich das Jahresmotto wieder. Das vieles, was an diesem Abend auf dem Teller daher kommt aus Wurzeln gewachsen ist, erklärte zu Beginn Chefkoch Beni Müller auf humorvolle Weise den geladenen Gästen.


 

Kirchenratspräsidentin Helene Suter Bieri nahm in ihrer Rede das Thema Wurzeln ebenfalls auf und sprach aus eigener Gartenarbeiterfahrung. Pfarrer Ugo Rossi fügte sie einen technischen Titel zu. Er sei in allen Belangen unserer Pfarrei und auch in der Kirchgemeinde eine zentrale Achse. Sie betonte aber: Wir alle hier sind Pfarrei! Und natürlich auch alle interessierten Goldauer, auch ausserhalb des Saales. Im Sinne, das alle Anwesenden miteinander den Baum Pfarrei Goldau bilden, stellte sie mit den verschiedenen anwesenden Gruppierungen die Wurzeln vor, was da sind: Seelsorger, Sigrist, Firmbegleiter, Katholische Vereine wie Blauring, Jungwacht, Kolping, Frauen und Müttergemeinschaft, Kirchenchor, Katecheten, Ministranten, Lektoren, Kommunionhelfer, Pfarreinformatiker und Fotograf,  verschiedene Zielgruppengottesdienste, Fahrdienst, Organisten, Floristen, RPK, Kantonalräte, Kirchenrat und Einzelne mit jeweils spezifischen Diensten. Ganz herzlich wurden die zwei neuen Mitarbeiter Barbara Voss, Religionsunterricht und Teilbereiche in der Pfarreiarbeit, und Diakon Thomas Jung, Religonsuntericht und Seelsorge begrüsst. Marie-Claude Lottenbach, Katechetin und Daniel Rickenbach, Organist wurde zu ihren Jubiläen gratuliert.

Heidi Beck



    

Pfarreireise 2013

 



Romreise der Pfarrei Goldau


Samstag 05.10.2013: Frühmorgens, genau gesagt um 4 Uhr nachts, machten sich 36 Goldauer und Goldauerinnen auf den Weg nach Rom. Nachdem wir gut gereist waren und unser Hotel bezogen hatten, unternahmen wir auch schon den ersten Ausflug. Es ging zu der berühmten Kirche Santa Maria Maggiore, die nicht weit vom Hotel entfernt steht. Am nächsten Tag besuchten wir das antike Rom, wie zum Beispiel das Kolosseum. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Vatikans. Wir hatten eine Audienz beim Papst. Es war sehr eindrücklich ihn mal von nahem zu sehen. Am Nachmittag führte uns Mario Galgano durch das Radio Vatikan. Auch die Schweizergarde durften wir am nächsten Tag besuchen und hinter die Kulissen der Garde schauen. Herr Pfarrer Ugo Rossi hat uns während der ganzen Woche sicher durch die italienischen Strassen geführt und viel Interessantes über die Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten erzählt. Abends assen wir immer sehr fein in verschiedenen Restaurants.






Die Reise zu den Katakomben von Rom waren ebenfalls ein spannendes Erlebnis. Natürlich waren wir auch beim Trevi Brunnen und auf der Spanischen Treppe.
Am 11. Oktober feierten wir mit Pfarrer Ugo Rossi in der Kirche Santa Maria in Domnica einen Gottesdienst, denn vor genau 12 Jahren zelebrierte er dort seine 1. Heilige Messe. Am Samstagmorgen teilten wir uns in Gruppen auf, manche  reisten zum Meer, andere besuchten noch mal den Vatikan oder besorgten sich noch die italienische Herbstkollektion. Nach dem wir sehr viele Sehenswürdigkeiten in der schönen Stadt Rom gesehen hatten, war der Tag der Abreise da und wir kamen alle wieder gesund und munter nach Hause. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei Pfarrer Ugo Rossi für die tolle Führung bedanken.

Fabienne Suter





    

Kichenrat auf Reisen




Der komplette Kirchenrat liess sich am Freitag, 31. Mai um 17.30 Uhr von Pfarrer U. Rossi in einer mehrstündigen, nassen Fahrt von Goldau über den Julier auf den Bernina chauffieren. Bei Schnee und kaltem Wind liess es sich um so gemütlicher im Restaurant Cambrena auf dem Bernina Hospiz die Capunet und andere feine Speisen schmecken. Schon bei Dunkelheit fuhr man vorsichtig über die schneeverwehte Passstrasse hinunter nach Poschiavo, dem Ziel der Reise. Das Puschlav ist die Heimat unseres Pfarrers Ugo Rossi.

Am nächsten Tag war für uns regendurchnässten Deutschschweizer das Wetter sensationell trocken und schön, dem Nordföhn sei Dank. Mit der RhB fuhren wir in einer halbstündigen Fahrt nach Cavaglia. Hier führte unser Weg zum Giardino dei Ghiaccia, zu den Gletschermühlen. Beeindruckt von der Kraft des Wassers und der Gletscher bestaunten wir die metertiefen Gletschermühlen auf dem gutgesichterten Weg durch den leichten Föhrenwald. In einem gemütlichen Marschtempo schlenderten wir dem Flüsschen Cavagliasch entlang, genossen die Sonne und das feine Picknick. Anschliessend konnten wir noch einen kurzen Einblick beim Tag der offenen Tür in ein Wasserkraftwerk der Repower gewinnen, bevor es im Eilmarsch und ohne offerierten Kaffee und Kuchen zur Station der RhB ging, denn der nächste Termin in Poschiavo wartete schon.
In Poschiavo wurden wir vom ehemaligen Lehrer Antonio Giuliani durch das Dorf Poschiavo geführt. Durch die engen malerischen Gassen wurden wir auch in Räumlichkeiten geführt, die wir nur dank der guten Beziehungen von Pfarrer U. Rossi möglich wurden. Im Hotel Alberici konnten wir in einem wunderbar holzgeschmückten Zimmer alte Gemälde bestaunen. In den Archivräumen der Gemeinde erfuhren wir anhand von historischen Dokumenten von den Hexenverfolgungen im Tal. Auch die gotische Stiftskirche San Vittore Mauro und das barocke Oratorium Sant'Anna mit Beinhaus und schönen Deckengemälde durften wir exklusiv bestaunen. In San Pietro, der ältesten Kirche des Tales, endete die kurzweilige und interessante Führung.
Nach einem feinen Apero verliessen wir mit dem Kleinbus das windige Schweizer Südtal und hielten erst wieder im warmen Veltlin, genau in  Bianzone. Dort spazierten wir mit Graziano Rossi durch einen Weinberg des Weingutes La Gatta, der Familie Triacca. Den interessanten Ausführungen zu den Anbaubedingungen der Weine, folgte ein Rundgang durch den Weinkeller, der auf der Terrasse bei einem Apero endete. In einem gemütlichen Salon konnten wir ein feines Nachtessen mit Degustationen von Weinen und Spirituosen geniessen.
Am Sonntag fuhren wir nach Prada, dem Heimatdorf von Pfarrer Ugo Rossi. Wir besuchten die Heilige Messe und hörten auf italienisch das Wort Gottes. Anschliessend luden uns die Eltern von Ugo Rossi zu einem reichhaltigen Apero ein. Zurück in Poschiavo schlemmten wir nochmals typische Esswaren aus dem Puschlav bevor es mit dem Kleinbus zurück ins regnerische Goldau ging.


Bilder Kirchenrat auf Reisen

Der Goldauer Kirchenrat auf Besuch im Puschlav, der Heimat von Pfarrer Ugo Rossi.



Briefkasten "Offenes Ohr"

 



Neues Angebot der kath. Pfarrei Goldau


 


Das neu geschaffene Angebot nennt sich „Offenes Ohr“ und wird in Form eines Briefkastens sein. Im Rahmen des Gottesdienstes vom Muttertag, 13. Mai 2012 wurde der Briefkasten vorgestellt und in Betrieb genommen.  Umrahmt wird der Gottesdienst vom Trachtenchor Arth-Goldau. Im Anschluss an die Messe wurde ein Apéro serviert.

Ein Ohr ist zum Zuhören da. Zuhören können spielt bei der gelebten Nächstenliebe eine wichtige und zentrale Rolle. Zuhören, wahrnehmen, vermitteln und vernetzen, eine christliche Grundhaltung, jene der Barmherzigkeit.

Der Pfarreirat ist überzeugt, mit diesem niederschwelligen Angebot, dem „Offenen Ohr“, möglichst vielen Menschen aus der Pfarrei Goldau ein Gehör zu verschaffen.

Der Briefkasten wird 2-mal wöchentlich geleert. Diskretion ist gegeben und alles wird absolut vertraulich behandelt. Der Pfarrer untersteht der Schweigepflicht. Wenn jemand mit seinem Anliegen Kontakt in irgendeiner Art und Weise wünscht, wird dieser durch den Pfarrer eingefädelt und sichergestellt. Eine Briefvorlage für die Sorgen, Ängste und Nöte wird beim Briefkasten  aufliegen.








    

Willkommen in der Kirche Goldau

 



Wir freuen uns Ihnen Informationen über unsere Gemeinschaft geben zu können.
 
Der HERR schenke Dir jeden Tag ein fröhliches Herz,
ein Lächeln auf Deinen Lippen,
ein Lachen, das andere mitreisst und frei macht,
und die Gabe, Dich selbst nicht zu ernst zu nehmen
und auch über Dich selbst lachen zu können.
In dunklen Stunden sende er Dir einen Stern, der Dich leitet;
in Traurigkeit einen Menschen, der Dich tröstet.
Er schenke Dir genügend Ruhe und Schlaf;
Herausforderungen sollen auch nicht fehlen,
zündende Ideenund funkelnde Überraschungen
gebe er Dir als Zutaten.

Mit seinem Segen sei er Dir alle Zeit nahe,
umgebe Dich mit seinem Beistand, auf dass Du wachsen und reifen kannst
und Deinen Weg findest.

So bewahre Dich der HERR, Dein Gott, der Dich ins Leben rief und will,
dass Du lebst und glücklich bist