Fastenopferprojekt in Laos
 

Besuch von Honorarkonsul Dr. Guido Käppeli

Die Pfarrei Goldau unterstützt dieses Jahr die Arbeit von Fastenopfer in Laos, einem asiatischen Staat, der bei uns wenig bekannt ist. In den Gottesdiensten von Samstag, 21. Und Sonntag 22 März hat uns der Honorarkonsul von Laos, der Schwyzer Dr. Guido Käppeli einige Informationen aus erster Hand zum Land unseres Projektes gegeben. Als Honorarkonsul vertritt er ehrenamtlich das Land Laos in der Schweiz und ist für die Laoten in der Schweiz Ansprechperson. Vor allem aber ist er für die Beziehungen zwischen den zwei Ländern verantwortlich. Als Kenner des Landes konnte er uns  interessante Aspekte von Laos aufzeigen und uns so helfen, uns eine konkretere Vorstellung zu machen, wofür unser Geld eingesetzt wird. 







    

Fastenopfer 2015
 

Sehen und Handeln?

Die Ökumenische Kampagne 2015 von Fastenopfer und Brot für alle und Partner sein zeigt, wie unser hoher Fleischkonsum den Futtermittelverbrauch ansteigen lässt und wie in Brasilien Regenwald und Savanne dafür zerstört werden – was den Klimawandel weiter vorantreibt. Unter den Folgen wie Wirbelstürme, Überschwemmungen, Dürrezeiten und Hunger leiden bereits heute Millionen von Kleinbauernfamilien im Süden.
Unter dem Slogan „Weniger für uns. Genug für alle“ gibt die Kampagne Anregungen, was wir als Einzelne und als Gruppen gegen den Klimawandel tun können und wie wir konkret zum Erhalt der Schöpfung beitragen. Sie fordert mit einer Petition Bundesrat und Parlament auf, wirksame Massnahmen gegen die Klimaerwärmung im Norden und im Süden zu treffen. 



Die Kampagne dauert vom 18. Februar bis 5. April 2015.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen dazu.





    

Schülergottesdienst
 

Schülermesse


Wie angekündigt finden in diesem Schuljahr vier Schülermessen ausserhalb der Schulzeit statt.
Nachdem wir die erste Messe an einem Montagnachmittag um 16.00 Uhr gefeiert haben, feierten wir am letzten Donnerstag eine Messe um 11.35 Uhr.

Anschliessend waren alle zum Mittagessen ins Pfarreizentrum Eichmatt eingeladen.





Nach dem „geistlichen“ das “leibliche“ Wohl! Ghackets und Hörndli schmeckt einfach!





    

Sternsingen 2015
Goldauer Ministranten als Sternsinger unterwegs

Über die Hälfte der Ministranten war dieses Jahr am 5. und 6. Januar als Sternsinger unterwegs. Mit ihren schönen Kleidern und dem Stern zogen sie durch das Dorf Goldau  und Teile von Oberarth. Sie besuchten viele Familien und Haushalte und überbrachten den Dreikönigs-Segen. Dank der Grosszügigkeit der von den Sternsingern besuchten Menschen konnte ein namhafter Betrag gesammelt werden der vollumfänglich  der Aktion „Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit“ zugutekommt.  Allen die den Sternsingern Türen und Herz aufgemacht haben ein herzliches Vergelts Gott. Wir bitten um Verständnis, wenn nicht alle Häuser besucht werden konnten – unser Dorf wird immer grösser, und unsere Ministranten haben auf jeden Fall ihr Bestes getan. Segen bringen - Segen sein, so das Motto der Sternsingeraktion, das haben sie auf eindrucksvolle Art gemacht!
Heidi Beck




    

Friedenslicht in Goldau angekommen
 

Am letzten Sonntag erreichte das Friedenslicht, das in der Geburtsgrotte in Betlehem jedes Jahr vor Weihnachten entzündet wird, auch unser Dorf. Empfangen wurde das Licht am Bahnhof Goldau von  einer erfreulich grossen Schar Pfarreimitgliedern, welche das Licht, begleitet von Fackeln, zur Herz Jesu Kirche brachten.
Nach einer kurzen und besinnlichen Andacht konnte das Licht mit den mitgebrachten Laternen nach Hause genommen werden. Das Friedenslicht aus Bethlehem ist nicht nur ein Symbol für den Frieden auf der Welt. Es ist für viele Menschen auch ein Symbol für den eigenen Frieden, für Wärme und Geborgenheit.  Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi ist die Weitergabe des Lichtes Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung. „Ein kleines Licht anzünden ist nicht viel, aber wenn es alle tun wird es heller“. Das Friedenslicht brennt über die ganze Advents- und Weihnachtszeit in der Kirche  und freut sich, wenn es abgeholt und weitergetragen wird.



   Schon in der ersten Nacht wurde das Friedenslicht weitergegeben.


    

Pfarreifeier 2014
 

Als Zeichen der Anerkennung lädt der Kirchenrat alle Freiwilligen und Mitarbeiter der Pfarrei einmal im Jahr zu einer Feier ein.  Die Einladung dazu war bunt gestaltet  und so hiess es: „Euer Dabeisein lässt die farbenfrohe Vielfalt unserer Kirche im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar werden“.   
Die Feier begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Herz-Jesu Kirche, der mit dem Allegra-Chor musikalisch mitgestaltet und verschönert wurde. Sehr treffend zur Pfarreifeier war das Evangelium an diesem Wochenende. Es handelte  von den Talenten, mit denen jeder von uns von  Gott beschenkt wird.  Das Evangelium zeigt auf, wie unterschiedlich mit dieser Gabe umgegangen werden kann. Das Talent zu begraben, aus Angst es zu verlieren, so wie es einer der Beschenkten getan hat, ist sicherlich nicht der Sinn dieser Gnadengabe.  Talente einsetzen,  wachsen lassen und dabei manchmal sogar neue entdecken, das machen die vielen Freiwilligen und Angestellten unserer Pfarrei, erwähnte Pfarrer Ugo Rossi in seiner Predigt und Dankesworten. 

Anschliessend traf man sich im Pfarreizentrum zum Apéro, wo der Allegra-Chor nochmals Lieder aus seinem Repertoire zum Besten gab. Bunt wie die Einladung waren auch die Tische gedeckt und man durfte sich mal richtig nach Herzenslust mit den Stiften auf den Tischtüchern austoben!
In ihrer Ansprache erzählte Kirchenratspräsidentin Helen Suter Bieri  von den Gedanken einer Jugendlichen, die sie als junges Mädchen in einem „Musenalp“ gelesen hat, der sie auch heute noch begleitet. „Sie strecken ihre Äste in die Luft. Sie wurzeln in derselben Erde. Es sind nur Bäume. Aber es sind Birnbäume, Apfelbäume, Zwetschgenbäume, Kirschbäume, Quittenbäume. Wie ist es möglich, dass aus der gleichen Erde so verschiedene Früchte kommen?“ Das Leben ist auch vielfältig. Man stelle sich vor, wenn aus den gleichen Voraussetzungen immer dasselbe herauskäme? So ist die Pfarrei dankbar über all ihre Mitarbeiter und Freiwilligen, die ihre vielfältigen Talente, ihre verschiedenen Voraussetzungen und ihre Farbigkeit ins Pfarreileben einbringen. Ganz herzlich wurden die zwei neuen Mitarbeiterinnen Petra Hummel, Katechetin, und Renata Zurfluh, Aushilfssakristanin, willkommen geheissen. Zum 10-jährigen Dienstjubiläum wurde Annemarie Suter gratuliert. Glückwünsche  zu ihren runden Geburtstagen erhielten Rita  Bellmont und Edith Gwerder.


    

Gratulation
 

An der Herbstversammlung des Dekanates Innerschwyz wurde unser Pfarrer Ugo Rossi als Dekan in seinem Amt bestätigt. Dazu möchten wir „Don Ugo“ ganz herzlich gratulieren.



Möge Don Ugo immer in voller Fahrt bleiben.

    

Ministranten Vollversammlung 2014
 



Am letzten Freitag-Abend fand die alljährliche Ministranten Vollversammlung im Eichmattzentrum statt. Mit der Bildpräsentation warfen wir ein Rückblick auf das vergangene Jahr. Am Freitag haben sich bereits viele Minis für die Sternsingeraktion 2015 bereiterklärt. Die Ministranten Gruppe Goldau besteht aktuell aus 56 Ministranten. Vorgestellt wurden auch die zehn im Sommer aufgenommenen Ministranten. An der Vollversammlung wurden ebenfalls sechs 5 Jahres und ein 10 Jahres Jubiläum mit einem kleinen Present geehrt. Es ist sehr schön zu wissen, wenn der Dienst am Altar so gerne und gewissenhaft über Jahre geleistet wird. Auch durften wir neuen Nachwuchs bei uns aufnehmen. Wir begrüssen es sehr, dass wir in Zukunft um die neuen Oberminis Janice Steiner, Janine Konrad, Martina Gwerder, Melanie Heinzer, Simona Betschart und Florian Rickenbach sicher sein können und sie in unser Amt einführen dürfen. Wir nun 12 Köpfiges Team und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit euch. Oberministranten Simone und Sonja führten uns mit Pfarrer Ugo Rossi sicher und mit Spass durch den Abend. Mit dem Film „Hotel Transsilvanien“ klang die diesjährige Vollversammlung mit einer guten Atmosphäre ab.





Die fleissigsten Ministranten freuen sich sehr.

Oberministranten Simone Savino & Andrea Beeler


    

Lärmklage Glocken
 

Glockengeläut und Stundenschlag

Bei der Gemeindeverwaltung Arth ist eine Lärmklage bzw. Anzeige eingegangen. Diese kritisiert den nächtlichen Stundenschlag und das morgendliche Betenläuten (Angelusläuten, 05.30h) in Goldau. Der Stundenschlag soll allenfalls zwischen 22h und 7h gänzlich eingestellt und das Angelusläuten auf später verschoben bzw. am Sonntag unterlassen werden.
Der Kirchenrat Goldau wurde von der Gemeinde aufgefordert zum eingereichten Begehren Stellung zu nehmen. Wie weit die Kompetenz des Kirchenrates in dieser Sache reicht, ist noch in Abklärung. Unabhängig davon möchte der Kirchenrat Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten.
Ist der nächtliche Stundenschlag und das morgendliche Angelusläuten erwünscht und willkommen? Oder empfindet eine Mehrheit die Glockentöne als Belästigung?
Der Kirchenrat Goldau bittet deshalb alle Pfarreimitglieder ab 16 Jahren zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Ein Fragebogen liegt dem Pfarreiblatt bei (nur Goldau). Weitere Fragebogen können im Sekretariat geholt oder auch bestellt werden. Auch nach den Gottesdiensten liegen Fragebogen auf. Der ausgefüllte Fragebogen kann im Pfarreisekretariat eingeworfen oder abgegeben werden.
Abgabe des Umfragebogens:  spätestens Freitag, 12. Dezember 2014.
Herzlichen Dank fürs Ausfüllen!



Kirchenrat Goldau


    

"Füür und Flamme"




Startanlass Firmweg 2014/15 der Pfarrei Goldau

Bisch du scho Füür und Flamme? Diese Frage stellte Pfarrer Rossi zu Beginn des Vorabendgottesdienstes vom 30. August, der gleichzeitig der Abschluss des Startanlasses zum diesjährigen Firmweg war.
Über 30 Jugendliche haben sich auch dieses Jahr wieder entschlossen, sich auf den einjährigen Firmweg einzulassen. Es ist nicht immer einfach, ja oft sogar braucht es Mut, zum Glauben einzustehen und das nicht nur in der heutigen Zeit, wie das im Evangelium zu hören war und Pfarrer Rossi in seiner Predigt thematisierte.  Füür und Flamme für etwas zu sein,  heisst für etwas einzustehen, motiviert und begeistert sein.



Am Nachmittag hatten sich die Jugendlichen im Pfarreizentrum Eichmatt mit ihren Firmbegleitern getroffen. Bei diesem ersten Treffen stand das gegenseitige Kennenlernen in den Gruppen sowie ein erstes Vertraut-Werden mit dem Firmweg im Vordergrund. An verschiedenen Firmabenden werden die Jugendlichen nun mit ihren Firmbegleitern  zusammen sein um miteinander kirchliche, theologische und spirituelle Themen durchzunehmen. Zum Firmweg gehören auch kleinere soziale Einsätze, was für die meisten jeweils eine schöne und bereichernde Erfahrung ist.  Wir wünschen den Firmanden viel Freude und das sie „Füür und Flamme“ in der (Neu-)Entdeckung und Vertiefung unseres Glaubens werden.




Eine der Firmgruppen, die sich auf den Weg machen.

Heidi Beck

    




PAX als Blumenwiese

 
Eine bunt blühende Wiese ist ein Fest für die Sinne: Blütenduft und herber Grasgeruch liegen in der Luft, Bienen summen, Heuschrecken zirpen um die Wette, Schwebfliegen schwirren umher und Schmetterlinge gaukeln über das Blumenmeer.
 

 







Der Kirchenrat von Goldau will die PAX-Wiese in eine solch blühende Wiese verwandeln und lässt die Wiese deshalb nur noch wenig mähen.
 
Blumenwiesen sind ein zentraler Faktor für Biodiversität im Siedlungsgebiet.

Aktuar Adi Fässler


    

Seniorenausflug Stein am Rhein


 
Wie jedes Jahr im Frühling lud die Pfarrei Goldau ihre Senioren/innen zu einem Ausflug ein. Dieses Jahr war Stein am Rhein das Ziel der Reise. Mit schweizerischer Überpünktlichkeit, also fünf Minuten früher, ging die Reise los. Die erste Etappe führte nach Unterstammheim. Auch wenn die Fahrt über den Ricken nicht die gewünschte Aussicht bot, tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch, dafür hatte man Zeit zum Plaudern und zum Austauschen von Neuigkeiten, was an so einem Reisetag ja auch dazugehört. Unterstammheim gehört mit seinen Fachwerkbauten mit zu den schönsten Riegelbaudörfern der Nordschweiz. Im Gästehaus zum Adler erwartete die Reisegesellschaft ein feines Mittagessen. Etwas speziell ist, dass man hier nicht nur gut isst, sondern auch Gutes unterstützt.  Der Adler bietet Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung ein Zuhause und einen Arbeitsplatz, in welchem sie so begleitet und betreut werden wie nötig und so selbständig wie möglich leben können, mit dem Ziel der Integration vor Augen. Weiter ging die Reise vorbei an Rebbergen und gelbleuchtenden Rapsfeldern zum Städtchen Stein am Rhein. Zu Fuss durch das Untertor gelangt man in die Altstadt. Viele mittelalterliche Bauten prägen das Bild. Der gut erhaltene Altstadtkern erhielt 1972 den allerersten Wakkerpreis. Es blieb genügend Zeit, die wunderbar bemalten Häuserfassaden und Fachwerkhäuser zu bestaunen. Die einen oder anderen  liessen  sich in einem der Strassencafés  nieder, denn schliesslich musste ja noch das einheimische Bier - in der Gegend um Stammheim und Stein am Rhein wird Hopfen angepflanzt - degustiert werden.



    



 
Anschliessend hielt Pfr. Rossi eine Andacht in der Kirche, die den gleichen Namen trägt wie die unsere. Die Herz Jesu Kirche von Stein am Rhein wurde übrigens von einem Urner Architekten gebaut. In seiner kurzen Ansprache erwähnte Pfr. Rossi,  dass in der Verkündigung von Papst Franziskus  die Barmherzigkeit gegenüber kranken und benachteiligten Menschen zentral und wichtig ist. Barmherzigkeit ist eine zentrale Botschaft unseres christlichen Glaubens und sie ist die Kernaussage der Verehrung des heiligsten Herzens Jesu. Liebe und Barmherzigkeit erleben und schenken wir im Alltag. So zeigte sich, dass die Wahl des Gasthauses in Unterstammheim - es musste nämlich wegen Überbuchung seitens des zuerst ausgewählten Ortes etwas Neues gesucht werden - schlussendlich nicht Zufall, sondern eine Fügung war. Die anschliessende Heimfahrt führte danach über Land wieder Richtung Innerschweiz.
Ein Dankeschön gilt Vreni Reichlin und ihren Chauffeuren, den Organisatoren Vreni Grundmann und Pfarrer Ugo Rossi sowie den Begleitpersonen. Ein ganz herzlicher Dank gilt aber auch allen Mitreisenden. Es war absolut toll mit euch zusammen. Da ist auch die verspätete Ankunft zu Hause bei unseren Senioren kein Problem, denn es wird einfach da und dort das Handy gezückt und so die daheim Wartenden informiert.  Wir freuen uns, wenn wir auch nächstes Jahr wieder gemeinsam mit euch unterwegs sein können.




Heidi Beck

    

Kichenrat auf Reisen



Der komplette Kirchenrat liess sich am Freitag, 31. Mai um 17.30 Uhr von Pfarrer U. Rossi in einer mehrstündigen, nassen Fahrt von Goldau über den Julier auf den Bernina chauffieren. Bei Schnee und kaltem Wind liess es sich um so gemütlicher im Restaurant Cambrena auf dem Bernina Hospiz die Capunet und andere feine Speisen schmecken. Schon bei Dunkelheit fuhr man vorsichtig über die schneeverwehte Passstrasse hinunter nach Poschiavo, dem Ziel der Reise. Das Puschlav ist die Heimat unseres Pfarrers Ugo Rossi.

Am nächsten Tag war für uns regendurchnässten Deutschschweizer das Wetter sensationell trocken und schön, dem Nordföhn sei Dank. Mit der RhB fuhren wir in einer halbstündigen Fahrt nach Cavaglia. Hier führte unser Weg zum Giardino dei Ghiaccia, zu den Gletschermühlen. Beeindruckt von der Kraft des Wassers und der Gletscher bestaunten wir die metertiefen Gletschermühlen auf dem gutgesichterten Weg durch den leichten Föhrenwald. In einem gemütlichen Marschtempo schlenderten wir dem Flüsschen Cavagliasch entlang, genossen die Sonne und das feine Picknick. Anschliessend konnten wir noch einen kurzen Einblick beim Tag der offenen Tür in ein Wasserkraftwerk der Repower gewinnen, bevor es im Eilmarsch und ohne offerierten Kaffee und Kuchen zur Station der RhB ging, denn der nächste Termin in Poschiavo wartete schon.
In Poschiavo wurden wir vom ehemaligen Lehrer Antonio Giuliani durch das Dorf Poschiavo geführt. Durch die engen malerischen Gassen wurden wir auch in Räumlichkeiten geführt, die wir nur dank der guten Beziehungen von Pfarrer U. Rossi möglich wurden. Im Hotel Alberici konnten wir in einem wunderbar holzgeschmückten Zimmer alte Gemälde bestaunen. In den Archivräumen der Gemeinde erfuhren wir anhand von historischen Dokumenten von den Hexenverfolgungen im Tal. Auch die gotische Stiftskirche San Vittore Mauro und das barocke Oratorium Sant'Anna mit Beinhaus und schönen Deckengemälde durften wir exklusiv bestaunen. In San Pietro, der ältesten Kirche des Tales, endete die kurzweilige und interessante Führung.
Nach einem feinen Apero verliessen wir mit dem Kleinbus das windige Schweizer Südtal und hielten erst wieder im warmen Veltlin, genau in  Bianzone. Dort spazierten wir mit Graziano Rossi durch einen Weinberg des Weingutes La Gatta, der Familie Triacca. Den interessanten Ausführungen zu den Anbaubedingungen der Weine, folgte ein Rundgang durch den Weinkeller, der auf der Terrasse bei einem Apero endete. In einem gemütlichen Salon konnten wir ein feines Nachtessen mit Degustationen von Weinen und Spirituosen geniessen.
Am Sonntag fuhren wir nach Prada, dem Heimatdorf von Pfarrer Ugo Rossi. Wir besuchten die Heilige Messe und hörten auf italienisch das Wort Gottes. Anschliessend luden uns die Eltern von Ugo Rossi zu einem reichhaltigen Apero ein. Zurück in Poschiavo schlemmten wir nochmals typische Esswaren aus dem Puschlav bevor es mit dem Kleinbus zurück ins regnerische Goldau ging.


Bilder Kirchenrat auf Reisen


Briefkasten "Offenes Ohr"

 


Neues Angebot der kath. Pfarrei Goldau


 


Das neu geschaffene Angebot nennt sich „Offenes Ohr“ und wird in Form eines Briefkastens sein. Im Rahmen des Gottesdienstes vom Muttertag, 13. Mai 2012 wurde der Briefkasten vorgestellt und in Betrieb genommen.  Umrahmt wird der Gottesdienst vom Trachtenchor Arth-Goldau. Im Anschluss an die Messe wurde ein Apéro serviert.

Ein Ohr ist zum Zuhören da. Zuhören können spielt bei der gelebten Nächstenliebe eine wichtige und zentrale Rolle. Zuhören, wahrnehmen, vermitteln und vernetzen, eine christliche Grundhaltung, jene der Barmherzigkeit.

Der Pfarreirat ist überzeugt, mit diesem niederschwelligen Angebot, dem „Offenen Ohr“, möglichst vielen Menschen aus der Pfarrei Goldau ein Gehör zu verschaffen.

Der Briefkasten wird 2-mal wöchentlich geleert. Diskretion ist gegeben und alles wird absolut vertraulich behandelt. Der Pfarrer untersteht der Schweigepflicht. Wenn jemand mit seinem Anliegen Kontakt in irgendeiner Art und Weise wünscht, wird dieser durch den Pfarrer eingefädelt und sichergestellt. Eine Briefvorlage für die Sorgen, Ängste und Nöte wird beim Briefkasten  aufliegen.