Goldauer Sternsinger waren unterwegs

„Segen bringen – Segen sein“,  so das Motto der Sternsingeraktion. Mit dem Slogan „Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!“ nimmt die Aktion Sternsinger 2016 den gegenseitigen Respekt zwischen den Menschen in den Blick.

Eine grössere Gruppe unserer Ministranten war am 5. und 6. Januar unterwegs und brachte den Segen Gottes am Beginn des neuen Jahres zu den Menschen, in die Familien und Häuser. Dabei werden sie selbst zum Segen für andere Kinder, die es nicht gut haben. Sie zeigen sich so solidarisch mit armen Kindern und sammeln Geld für sie. Im Zentrum der  diesjährigen Sternsingeraktion stand das Projekt „Palliri“ in Bolivien. Bis zu 400 Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen finden in einem Kindergarten, zwei Jugendzentren und in einer Fussballschule eine liebevolle Betreuung und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Es werden ihnen Durchhaltevermögen, Teamgeist und ein respektvoller Umgang vermittelt und sie erfahren Zuneigung und Wertschätzung.  Dank der Grosszügigkeit der besuchten Menschen konnte ein Rekordbetrag von  Fr. 7800.-- gesammelt werden. Danke vielmal! Ihnen allen ein herzliches Vergelts Gott. Wir bitten um Verständnis, wenn nicht alle Häuser besucht werden konnten – unser Dorf wird immer grösser und unsere Ministranten haben auf jeden Fall ihr Bestes getan. Im Pfarreisekretariat bekommen sie gesegnete Kleber sowie Segenspakete.


Damit dieser Brauch überhaupt durchgeführt werden kann braucht es etliche helfende Hände. Ein ganz herzliches Dankeschön unseren versierten Näherinnen Rita Bellmont, Pia Kaufmann, Rösli Kenel, Brigitte Schuler und Anny Steiner. Dank ihnen können unsere Sternsinger mit so prachtvollen Gewändern durchs Dorf ziehen. Die wunderschönen Hüte werden von Annerös Achermann kreiert und genäht.  

Für das leibliche Wohl der Gruppen sorgten Doris Savino, Brigitte Rimle und Don Ugo. Der grösste Dank geht an euch Ministranten und Oberministranten. Ihr habt während eurer Weihnachtsferien Zeit für eine gute Sache und einen wertvollen Brauch zur Verfügung gestellt. Segen bringen – Segen sein, das habt ihr auf eindrucksvolle Art gemacht.  



 

Heidi Beck

 



 

   

Roratemarsch

Am letzten Samstag, dem 12.12.2015, machten sich 28 Ministranten aus Goldau und eine kleine Delegation der Arther Ministranten gemeinsam auf den Weg nach Einsiedeln.

Von der dritten Altmatt aus, machten wir uns über den Katzenstrick auf dem Weg Richtung Einsiedeln. Die Finsternis der Nacht wurde nur durch die leuchtenden Fackeln durchbrochen. Am höchsten Punkt genossen wir den Sonnenaufgang, wie er die Wolken und Bergspitzen in sanfte Rottöne färbte. Dazu gab es als Stärkung Lebkuchen und Punsch, beides wurde von Klara Beeler aus Arth vorbereitet. Im Dorf angekommen, frühstückten wir alle im Café vis à vis der Klosterkirche. Um 9:30 zelebrierte Pfarrer Ugo Rossi in der Krypta die Heilige Messe,  die im Zeichen des Barmherzigkeit-Jahres stand.
Doch das spannendste stand noch bevor. Denn nach der Heiligen Messe konnten wir die Sakristei der Klosterkirche besuchen. Bereits die Grösse beeindrucke viele Ministranten.

 

 

Pater Philipp zeigte uns diverse liturgische Gegenstände, vom Kelch über den Hirtenstab des Abtes, bis zu einem Priestergewand mit einer speziellen Geschichte, war alles dabei. Denn in diesem Gewand (mit einem Loch), überlebte der Zelebrant, nachdem ein Irrer ihn am 24. August 1893 angeschossen hatte. Die Kugel aus dem Revolver wurde wie durch ein Wunder vom Priestergewand aufgehalten. Nach dem Besuch hiess es so schnell wie möglich zum Bahnhof zu gehen. Spass und Freude haben uns durch den gesamten Ausflug begleitet. Ich möchte mich bei allen bedanken, die an diesem Tag mitgeholfen haben. Ein spezieller und grosser Dank geht natürlich an Klara Beeler, die alles organisiert hat.


Oberministranten Simone Savino & Andrea Beeler

 

   

Friedenslicht in Goldau angekommen

Am vergangenen Sonntag holte eine Delegation unserer Pfarrei das Friedenslicht, das jedes Jahr vor Weihnachten in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet wird, in Zürich ab.  Empfangen wurde das Licht am Bahnhof, welches dann, begleitet mit einem Fackelzug, zur Kirche gebracht wurde.

Papst Franziskus hat uns alle mit dem Ausrufen des Jahres der Barmherzigkeit eingeladen, die Barmherzigkeit Gottes wieder neu zu entdecken. Die Ankunft des Friedenslichtes war gleichzeitig auch der Beginn der Initiative „24 Stunden der Barmherzigkeit“ und somit des Jahres der Barmherzigkeit in unserer Pfarrei. In der 1. Stunde war zu erfahren, wie stark der Frieden von der Barmherzigkeit abhängt. Texte aus der heiligen Schrift sowie Gebete, Stille und Musik haben diese Andacht begleitet und die Herzen aller angesprochen.  Auch das Motto des Friedenslichtes in diesem Jahr passte wunderbar, denn es lautet: „Bereit, Frieden zu stiften“. 

 

Damit ist nicht nur der politische Frieden oder der Frieden zwischen den Religionen gemeint, sondern auch der kleine Frieden mit den Mitmenschen. Jemandem nach einem Streit ein Glas mit dem Friedenslicht  zu bringen, sagt manchmal mehr als tausend Worte. Das Friedenslicht brennt während der ganzen Advents- und Weihnachtszeit  in der Kirche und freut sich, wenn es abgeholt und weitergetragen wird. 


 Das Friedenslicht aus Bethlehem brennt während der ganzen Advents- und Weihnachtszeit in der Herz-Jesu Kirche.

 

    

Advent

 


Die Zeit der Stille


 


Advent
(lateinisch adventus „Ankunft“), eigentlich Adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, Weihnachten, vorbereitet.

Die Christen gedenken der Geburt Jesu und feiern sie als Menschwerdung Gottes. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das Zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen.







    

Firmung 2016

Startanlass Firmweg der katholischen Pfarrei Goldau

You never walk alone – du gehst nie alleine!

Mit dem Motto aus der Fussballwelt (FC Liverpool) machten sich 34 Jugendliche aus unserer Pfarrei mit ihren Firmbegleitern  Pfarrer Ugo Rossi, Diakon Thomas Jung, Koni Reichmuth, Beat Rauchenstein und Martin Schacher letzten Samstag auf ihren Firmweg. Zum Startanlass waren auch die Lauerzer Firmanden mit ihrem Begleiter Thomas Gwerder dabei.

Der Firmweg soll vermitteln, dass wir tatsächlich nie alleine auf unserem Lebensweg sind, dass Gott uns begleitet und führt. Gerade im Sakrament der Firmung werden unsere Jugendlichen mit dem Beistand Gottes, mit dem Heiligen Geist beschenkt – jenem Geist, der sie ein Leben lang begleiten wird. Beim ersten Treffen standen das gegenseitige Kennenlernen,  sowie ein erstes Vertrautwerden mit dem Firmweg und mit Elementarfragen unseres Glaubens im Vordergrund.



 


In Gruppen werden die Jugendlichen nun an verschiedenen Zusammenkünften mit Ihren Firmbegleitern unseren Glauben vertiefen. Wesentlich für das Gelingen des Firmweges ist, dass sich die jungen Menschen trauen, über ihren Glauben zu reden und Fragen zu stellen. Zum Firmweg gehören auch kleinere soziale Einsätze, was für die meisten jeweils eine schöne und bereichernde Erfahrung ist. Abgeschlossen wurde der Startanlass mit dem gemeinsamen  Vorabendgottesdienst bei dem  Pfarrer Ugo Rossi am Schluss seiner Predigt passend zum Motto anfügte: „Der Ball liegt bereit“! Die Anwesenden Gottesdienstbesucher forderte er auf,  die Jugendlichen im Gebet zu begleiten.

 

    

Erntedank

 


Letzten Sonntag feierte die Pfarrei Goldau Erntedankfest. Das Fest gehört zu den ältesten Feierlichkeiten, welches die Menschen seit Jahrhunderten feiert. Auch wenn in unseren Breitengraden das Angewiesen sein auf eine gute Ernte eine kleinere Rolle spielt als früher, sind wir doch alle auf eine ausreichende Ernährung angewiesen.

Für die Industriegesellschaft ist der Bezug dieses Festes ein wenig abhandengekommen. Alles scheint - technisch - machbar, alles kann gesteuert, kontrolliert werden. Die „Früchte“ der Arbeit sind vielmals nicht mehr sinnlich erkennbar. Die schön arrangierte Auswahl von landwirtschaftlichen Produkten soll den Menschen in Erinnerung rufen, welche Vielfalt an Nahrungsmitteln die Erde für uns bereitstellt und dass die Früchte des Bodens nicht selbstverständlich existieren, sondern Teil göttlicher Schöpfung sind. Viele haben zur Feierlichkeit der Messe beigetragen. Ein herzliches Dankeschön dem Jodelclub Männertreu Oberarth, für die vorgetragenen Lieder mit den besinnlichen Texten, Heidi Fässler für die wundervoll geschmückte Kirche, sowie der Familie Reichmuth, Biohof Fluofeld, P. Suter-Zimmermann, A. Heinzer-Suter und Kari Bürgi, die mit ihren Gaben und ihrem Mitwirken einen grossen Anteil zum Gelingen des feierlichen Gottesdienstes miteingebracht haben. 

 

    

Impressionen zum Erntedank in Goldau
 


 


 


 

 

Uf wiederluegä
 

Pater Anthony

In deinen Semesterferien durften wir nun schon zum 5. Mal auf deine Unterstützung  zählen. Du wirst von sehr vielen Menschen unserer Pfarrei geschätzt. Wir danken dir von ganzem Herzen für deine Arbeit, wünschen dir weiterhin ein fruchtbares Studium und freuen uns, wenn wir dich an Weihnachten wieder begrüssen dürfen! 



Heidi Beck

 



    

Ministrantenreise 2015
 

Ausflug der Goldauer Ministranten

Am 22. August 2015 am Fest „Maria Königin“ fand der Ausflug der Goldauer Ministranten statt.?Bei schönstem Wetter, trafen  sich 38 Ministranten mit dem Pfarrer Ugo Rossi am späteren Morgen am Bahnhof.

Mit dem Zug fuhren wir nach Hergiswil, wo wir vor dem Tagesprogramm einen Halt in der Pfarrkirche machten. Nachdem wir das "Kumbaya my lord" gesungen und das Vaterunser gebetet hatten, empfingen wir den Segen für den Tag. Das Altarbild, das Maria als Königin darstellte, passte besonders gut zu diesem Tag. Anschliessend  ging es ab zur Glasi. Wir erfuhren vieles über die Glasherstellung und deren Entwicklung über die Jahrhunderte. Auch von der Geschichte der Glasi gab es vieles zu erfahren. Das Highlight in der Glasi war das Beobachten der Arbeiter beim Glasblasen.

Ein weiterer Abschnitt bestand aus spielerischem Ausprobieren. Die Minis durften mit verschiedenen Glasformen musizieren und experimentieren. Ein vorhandener Liebesbarometer sorgte für grossen Spass unter der Gruppe.chon etwas ungeduldig vor Hunger machten wir uns nach der Glasi auf zur Seepromenade, um das Mittagessen einzunehmen.

Am Nachmittag ging es zurück nach Luzern zum Schwanenplatz. Dort stand das Pedalo fahren auf dem Programm. Da zuvor viele Ministranten noch nie auf einem Pedalo waren, war die Vorfreude umso grösser. Als Dankeschön und kleine Abkühlung hat Ugo Rossi den Ministranten ein Glace gesponsert. Ein wenig hektisch ging es auf den Zug zurück nach Goldau, wo zwei weitere Ministranten zur fröhlichen Gruppe stiessen. Anschliessend begaben sich alle zum Restaurant Bären, um eine feine Pizza und den Nachtisch Tiramisu oder Profiterole zu geniessen. So ging dieser gelungene Ausflug zu Ende.
Ich möchte mich herzlich bei den Oberministranten und Pfarrer Ugo Rossi für die Organisation des Ausfluges bedanken. Doch dieser steht in erster Linie als Dankeschön für den treuen und wertvollen Dienst der Ministranten am Altar.


Oberministrant Simone Savino

    

Firmung 2015
 

mit Bischof Vitus Huonder

Der Firmweg, der Ende August des letzten Jahres gestartet war, hatte die Aufgabe, unsere Jugendlichen auf den Empfang der Firmung vorzubereiten und sie für den Glauben „Füür und Flammä“ werden zu lassen. Am Samstagabend waren die Jugendlichen
jedenfalls mit grosser Begeisterung dabei. „Licht. Sicht. Sicherheit.“ Mit diesem Slogan einer Plakat-Kampagne zur Erhöhung der Sicherheit auf den Strassen verband der Bischof in seiner Predigt den Gedanken, dass der Glaube für unser Leben zu Licht werden soll. Erleuchtet durch das Licht des Glaubens haben wir eine klarere Sicht auf die Herausforderungen unseres Lebens. Dadurch gewinnen wir auch Sicherheit auf unseremLebensweg im Hinblick auf das Ziel unserer Wanderschaft auf Erden, nämlichdie volle Gemeinschaft mit Gott im Himmel. Das Sakrament der Firmung sei jenes Geschenk an uns, das den Glauben stärkt und so die Sicht des Herzens klarer mache. Die Gaben des Heiligen Geistes vermögen unsere Lauheit wirklich in Feuer und Flammezu verwandeln – so der Bischof.

Die von Heidi Fässler festlich geschmückte Kirche, die sicheren und klaren Stimmen der Pepper Voices und die feierliche Liturgie machten aus dem Gottesdienst eine eindrückliche Feier und ein unvergessliches Erlebnis. Allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben, sei einen herzlichen Dank ausgesprochen. Ohne ein grosses Engagement von sehr vielen Menschen wäre weder die Vorbereitung der Firmung möglich, noch deren Feier.
Den Neugefirmten wünsche ich, dass sie nicht nur diesen Tag in schöner Erinnerung behalten, sondern dass sie sich immer wieder vom Heiligen Geist in Feuer und Flammestecken lassen.

Pfr. Ugo Rossi

    

Ministrantenaufnahme
 

„Kinder sind wie Edelsteine, sie müssen nur aufgehoben werden und schon leuchten sie.“  Das ist ein Zitat von Don Bosco. Don Bosco war ein Heilliger, der nicht immer alles so ernst nahm und viel für die Jugend tat. Dank seinem Vertrauen auf Gott konnte er viel Freude und  Gelassenheit weitergeben. So war er der ideale Heilige für die  Ministrantenaufnahme, die anlässlich des Familiengottesdienstes vom letzten Samstag  in der Herz-Jesu Kirche stattfand.

Es ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, sich in einen freiwilligen Dienst nehmen zu lassen. Darum freuen wir uns als Pfarrei besonders, dass sich auch dieses Jahr wieder acht junge Menschen bereiterklärt haben, sich in den Dienst der Kirche zu stellen. Unter der Leitung von Pfarrer Ugo Rossi haben sich die neuen „Minis“ in den letzten Wochen auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Bewegend der Moment, als die neuen Minis, zuvor von den Oberministranten in ihr Messgewand eingekleidet, mit „ich bin bereit“ bestätigten, ihren Dienst am Altar treu und zuverlässig zu erfüllen.


Als Messdiener trägt man wesentlich dazu bei, dem Gottesdienst eine besondere Würde und Festlichkeit zu geben. Als Ministrant ist man aber auch ein Teil einer Gemeinschaft und Gruppe, die auch ausserhalb der Gottesdienste „Fun“ hat, wobei das Lager neben anderen Anlässen sicherlich zu den Höhepunkten zählt. In seiner Ansprache bedankte sich Pfarrer Rossi bei den Neuen aber auch bei allen der insgesamt 60 Ministranten. Sie übernehmen als Assistent des Priesters und des Diakons verschiedene und wichtige Dienste. Ein Dank ging auch an alle Eltern, die ja ebenfalls zu diesem Dienst bereit sein und dahinter stehen müssen.  Ein herzliches Dankeschön dem FAGODI-Team für die Vorbereitung und Mitgestaltung der Feier, sowie Nadine Schwer und Ana Pesic, die, musikalisch begleitet von Esther Rickenbach, mit ihrem wunderbaren Gesang viel zu diesem Familiengottesdienst beigetragen haben.

Heidi Beck

    

Jungwacht und Blauring Aufnahme
 

In der Vorabendmesse am Samstag, 13. Juni wurden die Kinder der jüngsten Gruppen
in die Blauring- und Jungwachtschar aufgenommen. Wenn man etwas zusammen anpackt, dann gelingt es besser. Freundschaft ist deshalb etwas vom Wichtigsten. In derJungwacht und im Blauring dürfen die Kinder diese Freundschaft erfahren. Der Gottesdienst zeigte aber auf, dass auch eine Freundschaft mit Gott wichtig ist.
Die feierlichen Töne der Clairongarde, zusammen mit dem Gesang des Jubilatechors,
verliehen dem Gottesdienst eine würdevolle und angenehme Atmosphäre.
Wir wünschen den Neu-Aufgenommenen und allen Kindern und Jugendlichen unserer
Blauring- und Jungwachtschar viele bereichernde Momente in der Gemeinschaft.


    

Feierliche Sonntagsmesse in Goldau
 

mit dem Trachtenchor Arth-Goldau

Der Gottesdienst vom letzten Sonntag wurde feierlich umrahmt vom Trachtenchor Arth-Goldau. Ein herzliches “vergelts Gott“  für die schöne Jodlermesse!
Zum Muttertag war das Ständchen, das der Chor nach dem Gottesdienst vor der Kirche zum Besten gab, sicherlich zusätzlich ein Geschenk an die anwesenden Mütter.

Nach dem Gottesdienst gab es vor der Herz-Jesu-Kirche noch ein Ständchen vom Trachtenchor Arth-Goldau

    

Seniorenausflug 2015
 

„Wenn einer eine Reise tut so kann er was erzählen. Drum nähm ich den Stock und Hut und tat das Reisen wählen“.

Diesem Zitat folgten am letzten Mittwoch 106 Seniorinnen und Senioren unserer Pfarrei. Mit schweizerischer Pünktlichkeit, also fünf Minuten früher, ging die Reise los. Via Brünig, Interlaken und Spiez wurde das erste Etappenziel Aeschiried erreicht. Das Dorf liegt auf einer malerischen Sonnenterasse im Herzen des Berner Oberlandes. Was wie nach einem Werbespruch tönt, wurde den Mitreisenden tatsächlich auch geboten. Eine wirklich atemberaubende Aussicht über den Thuner- und Brienzersee und die Berner Alpen konnte bestaunt werden. Während die einen noch ein wenig die Umgebung auskundschafteten, zog es die anderen in das urchige und typisch berneroberländische Restaurant Chemihütte. Man musste nicht Hellseher sein um zu ahnen, dass hier ein Treffpunkt für Anhänger einer urschweizerischen Sportart ist. Eine Attraktion war dann sicherlich das „Gloggeglüt“ mit insgesamt acht Glocken und zehn Treichlen, dass in die Decke eingelassen war und sich wie von Geisterhand urplötzlich und lautstark bemerkbar machte. „Man hat nie eine zweite Chance einen ersten Eindruck zu hinterlassen“, war auf einer Tafel im Eingang zum Restaurant zu lesen. Das feine Essen und die erwähnenswerte Gastfreundschaft hinterliessen bei allen wirklich nur den besten Eindruck.

Weiter ging dann die Reise durch die blühende Landschaft des Emmentals und über den Schallenberg ins Entlebuch, wo in Escholzmatt ein Aufenthalt mit einer Andacht in der St. Jakob Kirche auf dem Programm stand. In einem kurzen Vortrag erläuterte vorab Urs Betschart einiges Wissenswertes über die imposante dreischiffige Hallenkirche, die 1892 erbaut wurde. Das Mittelschiff weisst eine Breite von 12 Meter auf und bietet Platz für 800 Personen! Im Entlebuch darf natürlich ein Kaffi Schnaps, durchsichtig, weitsichtig und getauft mit Träsch, wie die Einheimischen beteuern, nicht fehlen. So gestärkt und wohlbehalten erreichte die Reisegesellschaft  wiederum mit schweizerischer Pünktlichkeit heimischen Boden.


    

Bilder Seniorenreise 2015


Ein Dankeschön geht an Vreni Grundmann, Pfarrer Ugo Rossi und Vreni Reichlin für die Organisation der Reise. Ebenso den Kindergärten Sonnegg für die Anstecker, die sie für jeden Mitreisenden gebastelt haben, den Chauffeuren sowie den Begleitpersonen. Ein ganz grosses Dankeschön geht aber auch an alle Mitreisenden. Neben dem herrlichen Frühlingswetter, das uns den ganzen Tag begleitet hat, hat sicherlich die gute Stimmung von allen dazu beigetragen, dass die Reise zu einem schönen Erlebnis wurde. Es war absolut toll mit Euch und wir freuen uns, wenn wir auch nächstes Jahr wieder gemeinsam unterwegs sein können.



 

 

Klausurtagung Pfarreirat Goldau
Zu seiner jährlich stattfindenden Klausurtagung entschied sich der Pfarreirat dieses Jahr dazu, sich einmal ausserhalb der Pfarrei zu begeben und  sich auf etwas Unbekanntes oder Neues, nach dem Motto „offe sie“,  einzulassen. So fand Pfarrer Ugo Rossi‘s Vorschlag  mit einem Besuch bei der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Zug sofort grossen Zuspruch, ganz nach der Devise „warum denn in die Ferne schweifen, denn das Unbekannte liegt so nah“! 
Mitten in Zug, im Kapuzinerkloster St. Anna, lebt die „Gemeinschaft der Seligpreisungen“. Im Jahre 1997 sahen sich die Kapuziner, die seit 1595 eine grosse Verbundenheit mit der Zuger Bevölkerung besassen, gezwungen, das Kapuzinerkloster aufzuheben. Ein Verein wurde in Zug gegründet mit dem Ziel, die geistliche Ausrichtung des Klosters zu bewahren. So wurde die Gemeinschaft der Seligpreisungen angefragt, in das leere Kloster einzuziehen.  Die Gemeinschaft wurde 1973 von zwei Ehepaaren in Frankreich gegründet und ist inzwischen auf allen Kontinenten vertreten. Sie vereint Gläubige aller Lebensstände, mit dem Wunsch nach dem Vorbild der Urgemeinde zu leben, wie sie in der Apostelgeschichte beschrieben wird. Die Gemeinschaft ist in drei Zweige gegliedert: einen Zweig bilden die Schwestern, einem anderen gehören die Priester und Brüder an und ein weiterer umfasst die Laien mit den Familien. Der Weg von der Laiengemeinschaft zum jetzigen „öffentlichen Verein von Gläubigen nach diözesanem Recht“ wurde immer wieder von katholischen Bischöfen begleitet und gefördert.
 


Pater Jean-Uriel, ein echter Luzerner, der uns die Geschichte der Gemeinschaft und auch sein Werdegang erklärte, schätzt die Verwurzelung mit Zug. Er hat hier in Zug und Umgebung durch die Tätigkeit im Religionsunterricht oder seiner priesterlichen Tätigkeiten - er hat in Hünenberg eine 30%Stelle als Priester- erleben dürfen, wie gerade junge Menschen Wege der Berufung erfahren haben und gegangen sind. Berührend auch seine Erzählung, wie es im August 2004 an der Pforte des Klosters  geklingelt hat und zwei junge Zuger vor der Tür standen und fragten, ob wir ihnen helfen könnten, einen Gebetskreis für junge Erwachsene zu gründen. Sie hatten bei einem Sprachaufenthalt in Kanada junge, dynamische Gruppen kennen gelernt, die ihren katholischen Glauben ohne Komplexe und Überheblichkeit feierten. „So etwas müsste es in Zug auch geben“! Sie wussten nicht, dass wir seit einem Jahr für ein solches Projekt gebetet haben. So treffen wir uns seit Oktober 2004 jeden Sonntagabend, um unseren Glauben zu feiern und zu vertiefen. Inzwischen ist daraus eine Gruppe entstanden, die ein eigenes Gesicht hat. Sie nennt sich Gäissmatt  Zug. Ein gemeinsam gefeierter Gottesdienst und ein Mittagessen mit der ganzen Gemeinschaft rundeten diese eindrückliche Begegnung mit dem doch für einige von uns „Unbekanntem“ ab.


 





    

Weisser Sonntag in Goldau
 


 

 

 

 

 

    

Bilder Weisser Sonntag




Osterimpressionen 2015





Fastenopferprojekt in Laos
 

Besuch von Honorarkonsul Dr. Guido Käppeli

Die Pfarrei Goldau unterstützt dieses Jahr die Arbeit von Fastenopfer in Laos, einem asiatischen Staat, der bei uns wenig bekannt ist. In den Gottesdiensten von Samstag, 21. Und Sonntag 22 März hat uns der Honorarkonsul von Laos, der Schwyzer Dr. Guido Käppeli einige Informationen aus erster Hand zum Land unseres Projektes gegeben. Als Honorarkonsul vertritt er ehrenamtlich das Land Laos in der Schweiz und ist für die Laoten in der Schweiz Ansprechperson. Vor allem aber ist er für die Beziehungen zwischen den zwei Ländern verantwortlich. Als Kenner des Landes konnte er uns  interessante Aspekte von Laos aufzeigen und uns so helfen, uns eine konkretere Vorstellung zu machen, wofür unser Geld eingesetzt wird. 







    

PAX als Blumenwiese

 
Eine bunt blühende Wiese ist ein Fest für die Sinne: Blütenduft und herber Grasgeruch liegen in der Luft, Bienen summen, Heuschrecken zirpen um die Wette, Schwebfliegen schwirren umher und Schmetterlinge gaukeln über das Blumenmeer.
 

 







Der Kirchenrat von Goldau will die PAX-Wiese in eine solch blühende Wiese verwandeln und lässt die Wiese deshalb nur noch wenig mähen.
 
Blumenwiesen sind ein zentraler Faktor für Biodiversität im Siedlungsgebiet.

Aktuar Adi Fässler


    

Schülergottesdienst
 

Schülermesse


Wie angekündigt finden in diesem Schuljahr vier Schülermessen ausserhalb der Schulzeit statt.
Nachdem wir die erste Messe an einem Montagnachmittag um 16.00 Uhr gefeiert haben, feierten wir am letzten Donnerstag eine Messe um 11.35 Uhr.

Anschliessend waren alle zum Mittagessen ins Pfarreizentrum Eichmatt eingeladen.





Nach dem „geistlichen“ das “leibliche“ Wohl! Ghackets und Hörndli schmeckt einfach!





    

Sternsingen 2015
Goldauer Ministranten als Sternsinger unterwegs

Über die Hälfte der Ministranten war dieses Jahr am 5. und 6. Januar als Sternsinger unterwegs. Mit ihren schönen Kleidern und dem Stern zogen sie durch das Dorf Goldau  und Teile von Oberarth. Sie besuchten viele Familien und Haushalte und überbrachten den Dreikönigs-Segen. Dank der Grosszügigkeit der von den Sternsingern besuchten Menschen konnte ein namhafter Betrag gesammelt werden der vollumfänglich  der Aktion „Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit“ zugutekommt.  Allen die den Sternsingern Türen und Herz aufgemacht haben ein herzliches Vergelts Gott. Wir bitten um Verständnis, wenn nicht alle Häuser besucht werden konnten – unser Dorf wird immer grösser, und unsere Ministranten haben auf jeden Fall ihr Bestes getan. Segen bringen - Segen sein, so das Motto der Sternsingeraktion, das haben sie auf eindrucksvolle Art gemacht!
Heidi Beck




    



Briefkasten "Offenes Ohr"

 


Neues Angebot der kath. Pfarrei Goldau


 


Das neu geschaffene Angebot nennt sich „Offenes Ohr“ und wird in Form eines Briefkastens sein. Im Rahmen des Gottesdienstes vom Muttertag, 13. Mai 2012 wurde der Briefkasten vorgestellt und in Betrieb genommen.  Umrahmt wird der Gottesdienst vom Trachtenchor Arth-Goldau. Im Anschluss an die Messe wurde ein Apéro serviert.

Ein Ohr ist zum Zuhören da. Zuhören können spielt bei der gelebten Nächstenliebe eine wichtige und zentrale Rolle. Zuhören, wahrnehmen, vermitteln und vernetzen, eine christliche Grundhaltung, jene der Barmherzigkeit.

Der Pfarreirat ist überzeugt, mit diesem niederschwelligen Angebot, dem „Offenen Ohr“, möglichst vielen Menschen aus der Pfarrei Goldau ein Gehör zu verschaffen.

Der Briefkasten wird 2-mal wöchentlich geleert. Diskretion ist gegeben und alles wird absolut vertraulich behandelt. Der Pfarrer untersteht der Schweigepflicht. Wenn jemand mit seinem Anliegen Kontakt in irgendeiner Art und Weise wünscht, wird dieser durch den Pfarrer eingefädelt und sichergestellt. Eine Briefvorlage für die Sorgen, Ängste und Nöte wird beim Briefkasten  aufliegen.