Firmung 2015
 

mit Bischof Vitus Huonder

Der Firmweg, der Ende August des letzten Jahres gestartet war, hatte die Aufgabe, unsere Jugendlichen auf den Empfang der Firmung vorzubereiten und sie für den Glauben „Füür und Flammä“ werden zu lassen. Am Samstagabend waren die Jugendlichen
jedenfalls mit grosser Begeisterung dabei. „Licht. Sicht. Sicherheit.“ Mit diesem Slogan einer Plakat-Kampagne zur Erhöhung der Sicherheit auf den Strassen verband der Bischof in seiner Predigt den Gedanken, dass der Glaube für unser Leben zu Licht werden soll. Erleuchtet durch das Licht des Glaubens haben wir eine klarere Sicht auf die Herausforderungen unseres Lebens. Dadurch gewinnen wir auch Sicherheit auf unseremLebensweg im Hinblick auf das Ziel unserer Wanderschaft auf Erden, nämlichdie volle Gemeinschaft mit Gott im Himmel. Das Sakrament der Firmung sei jenes Geschenk an uns, das den Glauben stärkt und so die Sicht des Herzens klarer mache. Die Gaben des Heiligen Geistes vermögen unsere Lauheit wirklich in Feuer und Flammezu verwandeln – so der Bischof.

Die von Heidi Fässler festlich geschmückte Kirche, die sicheren und klaren Stimmen der Pepper Voices und die feierliche Liturgie machten aus dem Gottesdienst eine eindrückliche Feier und ein unvergessliches Erlebnis. Allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben, sei einen herzlichen Dank ausgesprochen. Ohne ein grosses Engagement von sehr vielen Menschen wäre weder die Vorbereitung der Firmung möglich, noch deren Feier.
Den Neugefirmten wünsche ich, dass sie nicht nur diesen Tag in schöner Erinnerung behalten, sondern dass sie sich immer wieder vom Heiligen Geist in Feuer und Flammestecken lassen.

Pfr. Ugo Rossi

    

Ministrantenaufnahme
 

„Kinder sind wie Edelsteine, sie müssen nur aufgehoben werden und schon leuchten sie.“  Das ist ein Zitat von Don Bosco. Don Bosco war ein Heilliger, der nicht immer alles so ernst nahm und viel für die Jugend tat. Dank seinem Vertrauen auf Gott konnte er viel Freude und  Gelassenheit weitergeben. So war er der ideale Heilige für die  Ministrantenaufnahme, die anlässlich des Familiengottesdienstes vom letzten Samstag  in der Herz-Jesu Kirche stattfand.

Es ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, sich in einen freiwilligen Dienst nehmen zu lassen. Darum freuen wir uns als Pfarrei besonders, dass sich auch dieses Jahr wieder acht junge Menschen bereiterklärt haben, sich in den Dienst der Kirche zu stellen. Unter der Leitung von Pfarrer Ugo Rossi haben sich die neuen „Minis“ in den letzten Wochen auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Bewegend der Moment, als die neuen Minis, zuvor von den Oberministranten in ihr Messgewand eingekleidet, mit „ich bin bereit“ bestätigten, ihren Dienst am Altar treu und zuverlässig zu erfüllen.


Als Messdiener trägt man wesentlich dazu bei, dem Gottesdienst eine besondere Würde und Festlichkeit zu geben. Als Ministrant ist man aber auch ein Teil einer Gemeinschaft und Gruppe, die auch ausserhalb der Gottesdienste „Fun“ hat, wobei das Lager neben anderen Anlässen sicherlich zu den Höhepunkten zählt. In seiner Ansprache bedankte sich Pfarrer Rossi bei den Neuen aber auch bei allen der insgesamt 60 Ministranten. Sie übernehmen als Assistent des Priesters und des Diakons verschiedene und wichtige Dienste. Ein Dank ging auch an alle Eltern, die ja ebenfalls zu diesem Dienst bereit sein und dahinter stehen müssen.  Ein herzliches Dankeschön dem FAGODI-Team für die Vorbereitung und Mitgestaltung der Feier, sowie Nadine Schwer und Ana Pesic, die, musikalisch begleitet von Esther Rickenbach, mit ihrem wunderbaren Gesang viel zu diesem Familiengottesdienst beigetragen haben.

Heidi Beck

    

Jungwacht und Blauring Aufnahme
 

In der Vorabendmesse am Samstag, 13. Juni wurden die Kinder der jüngsten Gruppen
in die Blauring- und Jungwachtschar aufgenommen. Wenn man etwas zusammen anpackt, dann gelingt es besser. Freundschaft ist deshalb etwas vom Wichtigsten. In derJungwacht und im Blauring dürfen die Kinder diese Freundschaft erfahren. Der Gottesdienst zeigte aber auf, dass auch eine Freundschaft mit Gott wichtig ist.
Die feierlichen Töne der Clairongarde, zusammen mit dem Gesang des Jubilatechors,
verliehen dem Gottesdienst eine würdevolle und angenehme Atmosphäre.
Wir wünschen den Neu-Aufgenommenen und allen Kindern und Jugendlichen unserer
Blauring- und Jungwachtschar viele bereichernde Momente in der Gemeinschaft.


    

Feierliche Sonntagsmesse in Goldau
 

mit dem Trachtenchor Arth-Goldau

Der Gottesdienst vom letzten Sonntag wurde feierlich umrahmt vom Trachtenchor Arth-Goldau. Ein herzliches “vergelts Gott“  für die schöne Jodlermesse!
Zum Muttertag war das Ständchen, das der Chor nach dem Gottesdienst vor der Kirche zum Besten gab, sicherlich zusätzlich ein Geschenk an die anwesenden Mütter.

Nach dem Gottesdienst gab es vor der Herz-Jesu-Kirche noch ein Ständchen vom Trachtenchor Arth-Goldau

    

Seniorenausflug 2015
 

„Wenn einer eine Reise tut so kann er was erzählen. Drum nähm ich den Stock und Hut und tat das Reisen wählen“.

Diesem Zitat folgten am letzten Mittwoch 106 Seniorinnen und Senioren unserer Pfarrei. Mit schweizerischer Pünktlichkeit, also fünf Minuten früher, ging die Reise los. Via Brünig, Interlaken und Spiez wurde das erste Etappenziel Aeschiried erreicht. Das Dorf liegt auf einer malerischen Sonnenterasse im Herzen des Berner Oberlandes. Was wie nach einem Werbespruch tönt, wurde den Mitreisenden tatsächlich auch geboten. Eine wirklich atemberaubende Aussicht über den Thuner- und Brienzersee und die Berner Alpen konnte bestaunt werden. Während die einen noch ein wenig die Umgebung auskundschafteten, zog es die anderen in das urchige und typisch berneroberländische Restaurant Chemihütte. Man musste nicht Hellseher sein um zu ahnen, dass hier ein Treffpunkt für Anhänger einer urschweizerischen Sportart ist. Eine Attraktion war dann sicherlich das „Gloggeglüt“ mit insgesamt acht Glocken und zehn Treichlen, dass in die Decke eingelassen war und sich wie von Geisterhand urplötzlich und lautstark bemerkbar machte. „Man hat nie eine zweite Chance einen ersten Eindruck zu hinterlassen“, war auf einer Tafel im Eingang zum Restaurant zu lesen. Das feine Essen und die erwähnenswerte Gastfreundschaft hinterliessen bei allen wirklich nur den besten Eindruck.

Weiter ging dann die Reise durch die blühende Landschaft des Emmentals und über den Schallenberg ins Entlebuch, wo in Escholzmatt ein Aufenthalt mit einer Andacht in der St. Jakob Kirche auf dem Programm stand. In einem kurzen Vortrag erläuterte vorab Urs Betschart einiges Wissenswertes über die imposante dreischiffige Hallenkirche, die 1892 erbaut wurde. Das Mittelschiff weisst eine Breite von 12 Meter auf und bietet Platz für 800 Personen! Im Entlebuch darf natürlich ein Kaffi Schnaps, durchsichtig, weitsichtig und getauft mit Träsch, wie die Einheimischen beteuern, nicht fehlen. So gestärkt und wohlbehalten erreichte die Reisegesellschaft  wiederum mit schweizerischer Pünktlichkeit heimischen Boden.


    

Bilder Seniorenreise 2015


Ein Dankeschön geht an Vreni Grundmann, Pfarrer Ugo Rossi und Vreni Reichlin für die Organisation der Reise. Ebenso den Kindergärten Sonnegg für die Anstecker, die sie für jeden Mitreisenden gebastelt haben, den Chauffeuren sowie den Begleitpersonen. Ein ganz grosses Dankeschön geht aber auch an alle Mitreisenden. Neben dem herrlichen Frühlingswetter, das uns den ganzen Tag begleitet hat, hat sicherlich die gute Stimmung von allen dazu beigetragen, dass die Reise zu einem schönen Erlebnis wurde. Es war absolut toll mit Euch und wir freuen uns, wenn wir auch nächstes Jahr wieder gemeinsam unterwegs sein können.



 

 

Klausurtagung Pfarreirat Goldau
Zu seiner jährlich stattfindenden Klausurtagung entschied sich der Pfarreirat dieses Jahr dazu, sich einmal ausserhalb der Pfarrei zu begeben und  sich auf etwas Unbekanntes oder Neues, nach dem Motto „offe sie“,  einzulassen. So fand Pfarrer Ugo Rossi‘s Vorschlag  mit einem Besuch bei der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Zug sofort grossen Zuspruch, ganz nach der Devise „warum denn in die Ferne schweifen, denn das Unbekannte liegt so nah“! 
Mitten in Zug, im Kapuzinerkloster St. Anna, lebt die „Gemeinschaft der Seligpreisungen“. Im Jahre 1997 sahen sich die Kapuziner, die seit 1595 eine grosse Verbundenheit mit der Zuger Bevölkerung besassen, gezwungen, das Kapuzinerkloster aufzuheben. Ein Verein wurde in Zug gegründet mit dem Ziel, die geistliche Ausrichtung des Klosters zu bewahren. So wurde die Gemeinschaft der Seligpreisungen angefragt, in das leere Kloster einzuziehen.  Die Gemeinschaft wurde 1973 von zwei Ehepaaren in Frankreich gegründet und ist inzwischen auf allen Kontinenten vertreten. Sie vereint Gläubige aller Lebensstände, mit dem Wunsch nach dem Vorbild der Urgemeinde zu leben, wie sie in der Apostelgeschichte beschrieben wird. Die Gemeinschaft ist in drei Zweige gegliedert: einen Zweig bilden die Schwestern, einem anderen gehören die Priester und Brüder an und ein weiterer umfasst die Laien mit den Familien. Der Weg von der Laiengemeinschaft zum jetzigen „öffentlichen Verein von Gläubigen nach diözesanem Recht“ wurde immer wieder von katholischen Bischöfen begleitet und gefördert.
 


Pater Jean-Uriel, ein echter Luzerner, der uns die Geschichte der Gemeinschaft und auch sein Werdegang erklärte, schätzt die Verwurzelung mit Zug. Er hat hier in Zug und Umgebung durch die Tätigkeit im Religionsunterricht oder seiner priesterlichen Tätigkeiten - er hat in Hünenberg eine 30%Stelle als Priester- erleben dürfen, wie gerade junge Menschen Wege der Berufung erfahren haben und gegangen sind. Berührend auch seine Erzählung, wie es im August 2004 an der Pforte des Klosters  geklingelt hat und zwei junge Zuger vor der Tür standen und fragten, ob wir ihnen helfen könnten, einen Gebetskreis für junge Erwachsene zu gründen. Sie hatten bei einem Sprachaufenthalt in Kanada junge, dynamische Gruppen kennen gelernt, die ihren katholischen Glauben ohne Komplexe und Überheblichkeit feierten. „So etwas müsste es in Zug auch geben“! Sie wussten nicht, dass wir seit einem Jahr für ein solches Projekt gebetet haben. So treffen wir uns seit Oktober 2004 jeden Sonntagabend, um unseren Glauben zu feiern und zu vertiefen. Inzwischen ist daraus eine Gruppe entstanden, die ein eigenes Gesicht hat. Sie nennt sich Gäissmatt  Zug. Ein gemeinsam gefeierter Gottesdienst und ein Mittagessen mit der ganzen Gemeinschaft rundeten diese eindrückliche Begegnung mit dem doch für einige von uns „Unbekanntem“ ab.


 





    

Weisser Sonntag in Goldau
 


 

 

 

 

 

    

Bilder Weisser Sonntag




Osterimpressionen 2015





Fastenopferprojekt in Laos
 

Besuch von Honorarkonsul Dr. Guido Käppeli

Die Pfarrei Goldau unterstützt dieses Jahr die Arbeit von Fastenopfer in Laos, einem asiatischen Staat, der bei uns wenig bekannt ist. In den Gottesdiensten von Samstag, 21. Und Sonntag 22 März hat uns der Honorarkonsul von Laos, der Schwyzer Dr. Guido Käppeli einige Informationen aus erster Hand zum Land unseres Projektes gegeben. Als Honorarkonsul vertritt er ehrenamtlich das Land Laos in der Schweiz und ist für die Laoten in der Schweiz Ansprechperson. Vor allem aber ist er für die Beziehungen zwischen den zwei Ländern verantwortlich. Als Kenner des Landes konnte er uns  interessante Aspekte von Laos aufzeigen und uns so helfen, uns eine konkretere Vorstellung zu machen, wofür unser Geld eingesetzt wird. 







    

PAX als Blumenwiese

 
Eine bunt blühende Wiese ist ein Fest für die Sinne: Blütenduft und herber Grasgeruch liegen in der Luft, Bienen summen, Heuschrecken zirpen um die Wette, Schwebfliegen schwirren umher und Schmetterlinge gaukeln über das Blumenmeer.
 

 







Der Kirchenrat von Goldau will die PAX-Wiese in eine solch blühende Wiese verwandeln und lässt die Wiese deshalb nur noch wenig mähen.
 
Blumenwiesen sind ein zentraler Faktor für Biodiversität im Siedlungsgebiet.

Aktuar Adi Fässler


    

Schülergottesdienst
 

Schülermesse


Wie angekündigt finden in diesem Schuljahr vier Schülermessen ausserhalb der Schulzeit statt.
Nachdem wir die erste Messe an einem Montagnachmittag um 16.00 Uhr gefeiert haben, feierten wir am letzten Donnerstag eine Messe um 11.35 Uhr.

Anschliessend waren alle zum Mittagessen ins Pfarreizentrum Eichmatt eingeladen.





Nach dem „geistlichen“ das “leibliche“ Wohl! Ghackets und Hörndli schmeckt einfach!





    

Sternsingen 2015
Goldauer Ministranten als Sternsinger unterwegs

Über die Hälfte der Ministranten war dieses Jahr am 5. und 6. Januar als Sternsinger unterwegs. Mit ihren schönen Kleidern und dem Stern zogen sie durch das Dorf Goldau  und Teile von Oberarth. Sie besuchten viele Familien und Haushalte und überbrachten den Dreikönigs-Segen. Dank der Grosszügigkeit der von den Sternsingern besuchten Menschen konnte ein namhafter Betrag gesammelt werden der vollumfänglich  der Aktion „Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit“ zugutekommt.  Allen die den Sternsingern Türen und Herz aufgemacht haben ein herzliches Vergelts Gott. Wir bitten um Verständnis, wenn nicht alle Häuser besucht werden konnten – unser Dorf wird immer grösser, und unsere Ministranten haben auf jeden Fall ihr Bestes getan. Segen bringen - Segen sein, so das Motto der Sternsingeraktion, das haben sie auf eindrucksvolle Art gemacht!
Heidi Beck




    

Gratulation
 

An der Herbstversammlung des Dekanates Innerschwyz wurde unser Pfarrer Ugo Rossi als Dekan in seinem Amt bestätigt. Dazu möchten wir „Don Ugo“ ganz herzlich gratulieren.



Möge Don Ugo immer in voller Fahrt bleiben.

    

Lärmklage Glocken
 

Glockengeläut und Stundenschlag

Bei der Gemeindeverwaltung Arth ist eine Lärmklage bzw. Anzeige eingegangen. Diese kritisiert den nächtlichen Stundenschlag und das morgendliche Betenläuten (Angelusläuten, 05.30h) in Goldau. Der Stundenschlag soll allenfalls zwischen 22h und 7h gänzlich eingestellt und das Angelusläuten auf später verschoben bzw. am Sonntag unterlassen werden.
Der Kirchenrat Goldau wurde von der Gemeinde aufgefordert zum eingereichten Begehren Stellung zu nehmen. Wie weit die Kompetenz des Kirchenrates in dieser Sache reicht, ist noch in Abklärung. Unabhängig davon möchte der Kirchenrat Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten.
Ist der nächtliche Stundenschlag und das morgendliche Angelusläuten erwünscht und willkommen? Oder empfindet eine Mehrheit die Glockentöne als Belästigung?
Der Kirchenrat Goldau bittet deshalb alle Pfarreimitglieder ab 16 Jahren zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Ein Fragebogen liegt dem Pfarreiblatt bei (nur Goldau). Weitere Fragebogen können im Sekretariat geholt oder auch bestellt werden. Auch nach den Gottesdiensten liegen Fragebogen auf. Der ausgefüllte Fragebogen kann im Pfarreisekretariat eingeworfen oder abgegeben werden.
Abgabe des Umfragebogens:  spätestens Freitag, 12. Dezember 2014.
Herzlichen Dank fürs Ausfüllen!



Kirchenrat Goldau


    

"Füür und Flamme"




Startanlass Firmweg 2014/15 der Pfarrei Goldau

Bisch du scho Füür und Flamme? Diese Frage stellte Pfarrer Rossi zu Beginn des Vorabendgottesdienstes vom 30. August, der gleichzeitig der Abschluss des Startanlasses zum diesjährigen Firmweg war.
Über 30 Jugendliche haben sich auch dieses Jahr wieder entschlossen, sich auf den einjährigen Firmweg einzulassen. Es ist nicht immer einfach, ja oft sogar braucht es Mut, zum Glauben einzustehen und das nicht nur in der heutigen Zeit, wie das im Evangelium zu hören war und Pfarrer Rossi in seiner Predigt thematisierte.  Füür und Flamme für etwas zu sein,  heisst für etwas einzustehen, motiviert und begeistert sein.



Am Nachmittag hatten sich die Jugendlichen im Pfarreizentrum Eichmatt mit ihren Firmbegleitern getroffen. Bei diesem ersten Treffen stand das gegenseitige Kennenlernen in den Gruppen sowie ein erstes Vertraut-Werden mit dem Firmweg im Vordergrund. An verschiedenen Firmabenden werden die Jugendlichen nun mit ihren Firmbegleitern  zusammen sein um miteinander kirchliche, theologische und spirituelle Themen durchzunehmen. Zum Firmweg gehören auch kleinere soziale Einsätze, was für die meisten jeweils eine schöne und bereichernde Erfahrung ist.  Wir wünschen den Firmanden viel Freude und das sie „Füür und Flamme“ in der (Neu-)Entdeckung und Vertiefung unseres Glaubens werden.




Eine der Firmgruppen, die sich auf den Weg machen.

Heidi Beck

    




Seniorenausflug Stein am Rhein


 
Wie jedes Jahr im Frühling lud die Pfarrei Goldau ihre Senioren/innen zu einem Ausflug ein. Dieses Jahr war Stein am Rhein das Ziel der Reise. Mit schweizerischer Überpünktlichkeit, also fünf Minuten früher, ging die Reise los. Die erste Etappe führte nach Unterstammheim. Auch wenn die Fahrt über den Ricken nicht die gewünschte Aussicht bot, tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch, dafür hatte man Zeit zum Plaudern und zum Austauschen von Neuigkeiten, was an so einem Reisetag ja auch dazugehört. Unterstammheim gehört mit seinen Fachwerkbauten mit zu den schönsten Riegelbaudörfern der Nordschweiz. Im Gästehaus zum Adler erwartete die Reisegesellschaft ein feines Mittagessen. Etwas speziell ist, dass man hier nicht nur gut isst, sondern auch Gutes unterstützt.  Der Adler bietet Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung ein Zuhause und einen Arbeitsplatz, in welchem sie so begleitet und betreut werden wie nötig und so selbständig wie möglich leben können, mit dem Ziel der Integration vor Augen. Weiter ging die Reise vorbei an Rebbergen und gelbleuchtenden Rapsfeldern zum Städtchen Stein am Rhein. Zu Fuss durch das Untertor gelangt man in die Altstadt. Viele mittelalterliche Bauten prägen das Bild. Der gut erhaltene Altstadtkern erhielt 1972 den allerersten Wakkerpreis. Es blieb genügend Zeit, die wunderbar bemalten Häuserfassaden und Fachwerkhäuser zu bestaunen. Die einen oder anderen  liessen  sich in einem der Strassencafés  nieder, denn schliesslich musste ja noch das einheimische Bier - in der Gegend um Stammheim und Stein am Rhein wird Hopfen angepflanzt - degustiert werden.



    



 
Anschliessend hielt Pfr. Rossi eine Andacht in der Kirche, die den gleichen Namen trägt wie die unsere. Die Herz Jesu Kirche von Stein am Rhein wurde übrigens von einem Urner Architekten gebaut. In seiner kurzen Ansprache erwähnte Pfr. Rossi,  dass in der Verkündigung von Papst Franziskus  die Barmherzigkeit gegenüber kranken und benachteiligten Menschen zentral und wichtig ist. Barmherzigkeit ist eine zentrale Botschaft unseres christlichen Glaubens und sie ist die Kernaussage der Verehrung des heiligsten Herzens Jesu. Liebe und Barmherzigkeit erleben und schenken wir im Alltag. So zeigte sich, dass die Wahl des Gasthauses in Unterstammheim - es musste nämlich wegen Überbuchung seitens des zuerst ausgewählten Ortes etwas Neues gesucht werden - schlussendlich nicht Zufall, sondern eine Fügung war. Die anschliessende Heimfahrt führte danach über Land wieder Richtung Innerschweiz.
Ein Dankeschön gilt Vreni Reichlin und ihren Chauffeuren, den Organisatoren Vreni Grundmann und Pfarrer Ugo Rossi sowie den Begleitpersonen. Ein ganz herzlicher Dank gilt aber auch allen Mitreisenden. Es war absolut toll mit euch zusammen. Da ist auch die verspätete Ankunft zu Hause bei unseren Senioren kein Problem, denn es wird einfach da und dort das Handy gezückt und so die daheim Wartenden informiert.  Wir freuen uns, wenn wir auch nächstes Jahr wieder gemeinsam mit euch unterwegs sein können.




Heidi Beck

    

Kichenrat auf Reisen



Der komplette Kirchenrat liess sich am Freitag, 31. Mai um 17.30 Uhr von Pfarrer U. Rossi in einer mehrstündigen, nassen Fahrt von Goldau über den Julier auf den Bernina chauffieren. Bei Schnee und kaltem Wind liess es sich um so gemütlicher im Restaurant Cambrena auf dem Bernina Hospiz die Capunet und andere feine Speisen schmecken. Schon bei Dunkelheit fuhr man vorsichtig über die schneeverwehte Passstrasse hinunter nach Poschiavo, dem Ziel der Reise. Das Puschlav ist die Heimat unseres Pfarrers Ugo Rossi.

Am nächsten Tag war für uns regendurchnässten Deutschschweizer das Wetter sensationell trocken und schön, dem Nordföhn sei Dank. Mit der RhB fuhren wir in einer halbstündigen Fahrt nach Cavaglia. Hier führte unser Weg zum Giardino dei Ghiaccia, zu den Gletschermühlen. Beeindruckt von der Kraft des Wassers und der Gletscher bestaunten wir die metertiefen Gletschermühlen auf dem gutgesichterten Weg durch den leichten Föhrenwald. In einem gemütlichen Marschtempo schlenderten wir dem Flüsschen Cavagliasch entlang, genossen die Sonne und das feine Picknick. Anschliessend konnten wir noch einen kurzen Einblick beim Tag der offenen Tür in ein Wasserkraftwerk der Repower gewinnen, bevor es im Eilmarsch und ohne offerierten Kaffee und Kuchen zur Station der RhB ging, denn der nächste Termin in Poschiavo wartete schon.
In Poschiavo wurden wir vom ehemaligen Lehrer Antonio Giuliani durch das Dorf Poschiavo geführt. Durch die engen malerischen Gassen wurden wir auch in Räumlichkeiten geführt, die wir nur dank der guten Beziehungen von Pfarrer U. Rossi möglich wurden. Im Hotel Alberici konnten wir in einem wunderbar holzgeschmückten Zimmer alte Gemälde bestaunen. In den Archivräumen der Gemeinde erfuhren wir anhand von historischen Dokumenten von den Hexenverfolgungen im Tal. Auch die gotische Stiftskirche San Vittore Mauro und das barocke Oratorium Sant'Anna mit Beinhaus und schönen Deckengemälde durften wir exklusiv bestaunen. In San Pietro, der ältesten Kirche des Tales, endete die kurzweilige und interessante Führung.
Nach einem feinen Apero verliessen wir mit dem Kleinbus das windige Schweizer Südtal und hielten erst wieder im warmen Veltlin, genau in  Bianzone. Dort spazierten wir mit Graziano Rossi durch einen Weinberg des Weingutes La Gatta, der Familie Triacca. Den interessanten Ausführungen zu den Anbaubedingungen der Weine, folgte ein Rundgang durch den Weinkeller, der auf der Terrasse bei einem Apero endete. In einem gemütlichen Salon konnten wir ein feines Nachtessen mit Degustationen von Weinen und Spirituosen geniessen.
Am Sonntag fuhren wir nach Prada, dem Heimatdorf von Pfarrer Ugo Rossi. Wir besuchten die Heilige Messe und hörten auf italienisch das Wort Gottes. Anschliessend luden uns die Eltern von Ugo Rossi zu einem reichhaltigen Apero ein. Zurück in Poschiavo schlemmten wir nochmals typische Esswaren aus dem Puschlav bevor es mit dem Kleinbus zurück ins regnerische Goldau ging.


Bilder Kirchenrat auf Reisen


Briefkasten "Offenes Ohr"

 


Neues Angebot der kath. Pfarrei Goldau


 


Das neu geschaffene Angebot nennt sich „Offenes Ohr“ und wird in Form eines Briefkastens sein. Im Rahmen des Gottesdienstes vom Muttertag, 13. Mai 2012 wurde der Briefkasten vorgestellt und in Betrieb genommen.  Umrahmt wird der Gottesdienst vom Trachtenchor Arth-Goldau. Im Anschluss an die Messe wurde ein Apéro serviert.

Ein Ohr ist zum Zuhören da. Zuhören können spielt bei der gelebten Nächstenliebe eine wichtige und zentrale Rolle. Zuhören, wahrnehmen, vermitteln und vernetzen, eine christliche Grundhaltung, jene der Barmherzigkeit.

Der Pfarreirat ist überzeugt, mit diesem niederschwelligen Angebot, dem „Offenen Ohr“, möglichst vielen Menschen aus der Pfarrei Goldau ein Gehör zu verschaffen.

Der Briefkasten wird 2-mal wöchentlich geleert. Diskretion ist gegeben und alles wird absolut vertraulich behandelt. Der Pfarrer untersteht der Schweigepflicht. Wenn jemand mit seinem Anliegen Kontakt in irgendeiner Art und Weise wünscht, wird dieser durch den Pfarrer eingefädelt und sichergestellt. Eine Briefvorlage für die Sorgen, Ängste und Nöte wird beim Briefkasten  aufliegen.