Osterkerze





„Lumen Christi – Christus, das Licht“

Die Prozession mit der Osterkerze zu Beginn der Osternacht ist einer der eindrücklichsten Augenblicke im Kirchenjahr.
Als  Gott vor Zeiten das Volk Israel aus der Knechtschaft in Ägypten befreit hat, ist er ihnen nachts in Gestalt einer leuchtenden Feuersäule vorangezogen, um ihm den Weg zu weisen. An dieses Urereignis unseres Glaubens werden wir erinnert, wenn beim Gang in die dunkle Kirche die Osterkerze – gross wie eine Säule - vorangetragen wird.
Die Besucher des Gottesdienstes entzünden ihre eigene kleine Kerze am Osterlicht. Auf diese Weise erhellt der Kerzenschein nach und nach die ganze Kirche.
So ist die Osterkerze Symbol des auferstandenen Christus, der das Dunkel der Welt hell macht. Während der ganzen Osterzeit, also bis zum Pfingstsonntag, brennt die Osterkerze  bei allen Gottesdiensten. Aufgestellt ist sie beim Taufbrunnen, denn in der Taufe empfängt der Täufling Anteil an Tod und Auferstehung Jesu: das ewige Leben. Entzündet wird die Osterkerze ebenfalls bei der Erstkommunion, Firmung, Trauungen, bei den Gottesdiensten zum Totengedenken sowie allen kirchlichen Feiertagen.
Zum fünften Mal hat Martha Wolfensberger das Sujet der diesjährigen Osterkerze entworfen. Zusammen mit ihren Helferinnen, darunter auch Firmanden, entstanden in etlichen Stunden 300 Heimosterkerzen. So ist jede einzelne für sich ein kleines Unikat. Ein grosses Dankeschön unserer Künstlerin und ihrem ganzen Team. Wir sind stolz und dankbar, unseren Pfarreimitgliedern  selbstgestaltete Heimosterkerzen anbieten zu können.





Das Sujet und die damit verbundene Symbolik der diesjährigen Kerze hat Pfarrer Ugo Rossi folgendermassen interpretiert:
„Die blaue Farbe des Hintergrundes erinnert uns an die Taufe, an das Eintauchen mit Christus in den Tod hinein, um mit ihm wieder zum neuen Leben zu erstehen. Die drei goldigen Kreuze sind Zeichen dafür, dass im Ostergeheimnis Gott in der ganzen Fülle seiner Dreifaltigkeit gegenwärtig ist“.
Eine ausführlichere Beschreibung liegt jeder Heimosterkerze bei. Gekauft werden können die Kerzen in der Osternacht, am Ostersonntag nach der Messe und danach im Pfarreisekretariat. Der Erlös aus dem Verkauf geht vollumfänglich an unser Projekt vom  Fastenopfer.

Heidi Beck


    

Runder Geburtstag


 

Pfarrer Ugo Rossi wurde 40 Jahre alt

Die Sonne scheint heut heller,
weil Du Geburtstag hast.
Die Blumen und die Vögel
sind schon sehr früh Dein Gast.
Gott schick nur Gutes in Dein Leben,
er hat’s für Dich erdacht
und will Dir Freude geben,
hat immer über Dich gewacht.




Am Palmsonntag feierte Pfarrer Ugo Rossi seinen 40. Geburtstag.
Der Kirchenchor überraschte den Jubilar in der Kirche  mit einem Ständchen.
Kirchgemeindepräsidentin Helen Suter Bieri und Pfarreiratspräsident Pius Imholz überreichten unserem Pfarrer ein Präsent verbunden mit den besten Wünschen der ganzen Pfarrei Goldau.

Heidi Beck



    

Palmsonntag


 

Palmsonntagsfeier in Goldau mit den angehenden Erstkommunikanten







Am Palmsonntag zogen die Erstkommunikanten  mit Palmzweigen und begleitet von zwei Eseln vom Pfarreizentrum Eichmatt auf die Paxwiese, wo die Palmzweige gesegnet wurden. In der anschliessenden heiligen Messe wurde mit verteilten Rollen die Leidensgeschichte Jesu erzählt. Sie stimmte ein in die Geschehnisse der beginnenden Karwoche. Einige der Palmsträusse waren mit den Namen der Erstkommunionkinder versehen. Pfarrer Ugo Rossi forderte dazu auf, für unsere Kinder zu beten.

Heidi Beck


    

Ökumenischer Gottesdienst





Der ökumenische Gottesdienst in der Fastenzeit ist Tradition. Pfr.Ugo Rossi und Pfr. Urs Heiniger zelebrierten die Feier.  Der Pepper Voices Chor unter der Leitung von Esther Rickenbach umrahmten mit beschwingten wie auch besinnlichen Liedern den Gottesdienst.

Die Kollekte wurde hälftig für die Projekte des Fastenopfers der beiden Pfarreien aufgenommen.

Fastenopferprojekt der Pfarrei Goldau: Madagaskar


Bemanonga: Familien befreien sich gemeinsam aus der Schuldenfalle.
Das oberste Ziel der Spar- und Kreditprogramme in Madagaskar ist es, die weitere Verschuldung der armen Bevölkerung zu vermeiden. Die Sparguthaben der Gruppen verhindern, dass sich die Mitglieder an ausbeuterische Geldverleiher wenden müssen. So können sie Nahrungsengpässe selbst überbrücken, die Einschulung der Kinder bezahlen oder sich Medikamente leisten. Zusätzlich fördert das Programm Netzwerke, in denen die Spargruppen Erfahrungen austauschen und gemeinsam Aktionen zur Verbesserung ihrer Situation unternehmen. Dadurch wird in ländlichen Gebieten eine eigenständige, nachhaltige Entwicklung erreicht.




Spargruppen sind für viele Menschen ein Rettungsanker.

Ende 2012 betreuten die sieben Partnerorganisationen mehr als 10 000 Spargruppen mit 160000 Mitgliedern. Rund 70 Prozent der Mitglieder sind bereits schuldenfrei. Zwei Drittel der Mitglieder haben sich bisher aus eigener Kraft vom Wucher befreien und damit ihre Lebenssituation verbessern können. 70 Prozent der Gruppen sind inzwischen in Netzwerken organisiert, was ihnen erlaubt, grössere Projekte auf Gemeindeebene zu initiieren. Selbst in der seit 2009 anhaltenden politischen Krise zeigt sich, dass die Gruppen für viele Menschen zum Rettungsanker werden und ihren Zusammenhalt stärken.

Familien erhöhen ihre Nahrungsproduktion. Von Ende 2011 bis Ende 2012 erhöhte das Projekt in Bemanonga, in der Näheder Stadt Morondava im Westen der Insel, die Anzahl der Gruppen von 208 auf 2047. 1672 der insgesamt 2824 Mitglieder haben inzwischen keine Schulden mehr, was ihre Lebenssituation deutlich verbessert und ihr Selbstbewusstsein stärkt. Rund 60 Prozent der Mitglieder sind Frauen. Die Leiterin Virginie Voahangy Rasolonirina verfügt über solide Kenntnisse im Anbauvon Gemüse. Viele der Gruppen und Netzwerke nehmen ihre Anregungen auf und die Familien erhöhen ihre Nahrungsproduktion. Fastenopfer ist zuversichtlich, dass sich das kleine aber feine Projekt weiterhin positiv entwickelt.

    

Weltjugendtag-Kreuz in Goldau





Im Vorfeld des Deutschschweizer Weltjugendtag, der vom 9. bis 11. Mai in Schwyz stattfindet, tourt das Weltjugendtag-Kreuz und die Marienikone durch verschiedene Pfarreien in der Region um Schwyz. Am letzten Sonntag wurde es von Jugendlichen nach Goldau gebracht.
Das Weltjugendtagkreuz ist seit 1984 laufend in Bewegung. Nachdem es Papst Johannes Paul ll. der Jugend der Welt schenkte, hat es als Globetrotter viele Länder bereist. Es war zum Beispiel schon in Argentinien, Frankreich, den Vereinigten Staaten, Mexiko, Polen, Manila, Kanada, Spanien, Deutschland und Brasilien. Es war in Krankenhäusern, Gefängnissen, Slums, Jugendzentren, Schulen und am Ground Zero in New York genauso wie in Einkaufszentren. Der eindrückliche Gottesdienst wurde durch die Band des Adoray Schwyz - einige davon sind Mitglieder des 11-köpfigen Organisationsteams des WJT - mitgestaltet und musikalisch begleitet. 

Das Weltjugendtag-Kreuz als Vorbote zum WJT in Schwyz mit der Band des Adoray Schwyz.





    

Erlebnisnachmittag Erstkommunikanten


Im Mittelpunkt stand das Motto „Jesus ist unser Leuchtturm“.




Am Samstag, dem 8. März 2014, verbrachten die Erstkommunikanten mit ihren Begleitpersonen im Pfarreizentrum Eichmatt einen erlebnisreichen Nachmittag.

So begann die Veranstaltung nach der Begrüssung mit einer „Leuchtturm-Geschichte“ von Bildern begleitet.

Danach wurden die Brötli von den Erwachsenen für die Agape-Feier vorbereitet und mit guten Wünschen auf Fähnlis für unsere Erstkommunionkinder versehen. In verschiedenen Ateliers wurden grosse Kerzen zu Leuchttürmen gestaltet und mit dem Namen des jeweiligen Kindes versehen.

Und weiter ging es zur Kirchen-Rallye. Hier galt es auf verschiedene Fragen die richtige Antwort zu finden. Im dritten Atelier wurden die vorbereiteten Erinnerungsbüchlein fertig gestaltet.

Auch für Pausen war gesorgt. Bei einem reichhaltigen Kuchen und Gebäck-Angebot sowie Getränken konnte man miteinander ins Gespräch kommen und sich näher kennenlernen. Den Abschluss bildete die gemeinsame Agape-Feier, in der die Brötli miteinander geteilt wurden dazu gab es Traubensaft. Es war ein schönes Gemeinschaftserlebnis mit interessanten Begegnungen und Erlebnissen.


Barbara Voss





    

Verabschiedung


Abschied von Sakristanin Margrit Allenbach




Am Mittwoch, 15. Januar 2014, stand Margrit Allenbach das letzte Mal als Sakristanin in der Kapelle des Alterszentrum Mythenpark im Einsatz. Nach dem unerwarteten Tod von Frau Anna Annen übernahm sie diesen Dienst, was für alle Beteiligten ein grosser Segen war. Es sei schon fast eine Berufung gewesen, meinte Pfarrer Ugo Rossi in seiner Predigt und den anschliessenden Dankesworten. Margrit Allenbach sorgte dafür, dass die Kapelle im 4. Stock des AZMs immer für den Gottesdienst bereit war. Als Sakristanin, Lektorin und Kommunionhelferin war sie für die Seelsorger eine grosse Stütze und eine wertvolle Hilfe. Aber nicht nur die Seelsorger, auch die Bewohner profitierten von ihrem sonnigen Gemüt. So brachte sie beim Spenden der Kommunion auf den Zimmern immer auch Zeit mit. Stets hatte sie ein offenes Ohr für alle. „Seine Zeit den Mitmenschen zu schenken, ist immer auch ein  Dienst an Gott“. Dass Margrit Allenbach eine begnadete Drehorgelspielerin ist, zeigte sich, als sie zur Freude aller den Gottesdienst mit Liedern auf ihrer Drehorgel musikalisch umrahmte und verschönerte.

Von links nach rechts: Kirchgemeindepräsidentin Helen Suter Bieri, Doris Kamer, Renata Zurfluh, Margrit Allenbach, Irene Meier, Pfarrer Ugo Rossi



Glücklicherweise konnte als Nachfolgerin mit Renate Zurfluh, Sakristanin und Pfarreisekretärin in Lauerz, eine ausgewiesene Fachfrau gefunden werden. Zusammen mit Irene Meier und Doris Kamer werden die drei Frauen abwechslungsweise den Dienst übernehmen. Sowohl der Zurücktretenden,  wie auch den drei neuen Sakristaninen wünschte Pfarrer Rossi Gottes reichen Segen. Kirchgemeindepräsidentin Helene Suter Bieri bedankte sich bei Margrit Allenbach im Namen der Pfarrei für ihre pflichtbewusste  Arbeit. Überrascht wurde die Abtretende von Lina Fürst mit einem, von ihr in Reimform verfassten und vorgetragenen Gedicht.  Sie erwärmte und erfreute damit ganz sicher nicht nur das Herz von Margrit Allenbach. 
Die Gottesdienste in der Kapelle des Alterszentrum Mythenpark finden jeweils am Mittwoch um 9.30 Uhr statt und am Montag und Donnerstag wird um 16.45 Uhr der Rosenkranz gebetet. Alle, auch Nicht-Heimbewohner, sind ganz herzlich dazu eingeladen.


Heidi Beck

    

Sternsingen 2014


Goldauer Sternsinger waren unterwegs






Auch dieses Jahr war über die Hälfte unserer Ministranten am 5. und 6. Januar als Sternsinger unterwegs. Sie besuchten viele Häuser und Wohnungen, das Alterszentrum Mythenpark und die umliegenden Höfe. Mit ihren Versen und Liedern brachten sie den Dreikönigs-Segen.
„Segen bringen, Segen sein“, so das Motto der Sternsingeraktion. In diesem Jahr konzentriert sich die Aktion auf die Flüchtlingshilfe von Kindern in Malawi und auf der ganzen Welt. Ziel ist es, Kindern in Flüchtlingslagern die Chance auf Schulbildung und somit eine Perspektive für ihr Leben zu geben. Mit dem Geld wird Schulmaterial angeschafft, Lehrpersonen aus- und weitergebildet, aber auch die medizinische Versorgung finanziert. Traumatisierte Kinder werden betreut, damit sie ihre Ängste verlieren und das Erlebte verarbeiten können. Dank der Grosszügigkeit, der von den Sternsingern besuchten Menschen, konnte ein namhafter Betrag gesammelt werden. Allen, die ihnen Tür und Herz aufgemacht haben, ein herzliches Vergelts Gott! Ein Dankeschön geht auch an Doris Savino, Brigitte Rimle und Pfarrer Ugo Rossi, die für das leibliche Wohl der Sternsinger besorgt waren. Der grösste Dank geht aber an euch Ministranten. Ihr habt während eurer Weihnachtsferien Zeit und gute Laune für einen wertvollen Brauch und eine gute Sache zur Verfügung gestellt. Segen bringen - Segen sein, das habt ihr auf eindrucksvolle Art gemacht.

Heidi Beck

    

Roratemarsch


Die Ministranten liefen nach Einsiedeln.




Zwanzig gutgelaunte, aber noch etwas müde Ministranten aus Arth und Goldau machten sich am frühen Samstagmorgen gemeinsam auf den Weg. Mit dem Zug fuhren sie in die dritte Altmatt und von dort marschierten sie über den Katzenstrick nach Einsiedeln. Die Nacht war sternenklar und einige Minis sahen sogar eine Sternschnuppe.
Auf dem Katzenstrick brach langsam ein neuer Tag an und der Himmel färbte sich rot, als sie hinunter nach Einsiedeln liefen. Gestärkt mit einem feinen Frühstück feierte dann Pfarrer Rossi eine Messe in der Kripta des Klosters. Anschliessend gab es in der Sakristei der Klosterkirche noch interessantes, wie stattliche Kelche oder Messgewänder zu bestaunen.
Glücklich und immer noch etwas müde ging es mit dem Zug wieder nach Hause.








    

Friedenslicht


Das Friedenslicht in Goldau angekommen




Am letzten Sonntag erreichte das Friedenslicht, das in der Geburtsgrotte in Betlehem jedes Jahr vor Weihnachten entzündet wird, auch unser Dorf. Empfangen wurde das Licht am Bahnhof  von  Pfarreimitgliedern, welche es  von Fackeln begleitet zur Herz Jesu Kirche brachten. Nach einer kleinen Andacht konnte das Licht mit den mitgebrachten Laternen nach Hause genommen werden. Das Friedenslicht aus Betlehem ist nicht nur ein Symbol für den Frieden auf der Welt. Es ist für viele Menschen auch ein Symbol für den eigenen Frieden, für Wärme und Geborgenheit.  Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi ist die Weitergabe des Lichtes Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung. Anlässlich der Audienz vom letzten Mittwoch wurde das Licht auch an Papst Franziskus weitergeben. Das Friedenslicht brennt in der Kirche und freut sich, wenn es abgeholt und weitergetragen wird.








    

Kirchgemeindeversammlung Voranschlag 2014


Die Kirchgemeindeversammlung zum Voranschlag 2014 verlief ohne Anträge. Die Steuersenkung auf neu 30 Steuerprozente und der Voranschlag wurden einstimmig angenommen.




Kirchenratspräsidentin Helen Suter Bieri begrüsste 34 Kirchenbürger zur ordentlichen Versammlung. Nach einem kurzen stillen Gebet wurden Martha Imholz und Joe Betschart Senior als Stimmenzähler gewählt. Kirchenverwalter Marcel Grepper führte sehr detailgenau und sorfältig die Kirchenbürger durch den vorliegenden Voranschlag. So konnte er von einer guten wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2013 berichten. Diese Entwicklung wird sehr wahrscheinlich 2014 anhalten, so dass die budgetierten Steuereinnahmen, trotz Entlastung durch die Steuersenkung von 32 auf 30 Steuerfusseinheiten, ausreichen werden, um die heute bekannten Personal- und Sachaufwendungen zu finanzieren. Dank der Kostendisziplin aller Beteiligten und der soliden Eigenkapitallage beträgt der budgetierte Verlust fürs kommende Jahr 5350.- Franken, welcher mit dem Eigenkapital gedeckt wird.


Roland Sattler, Präsident der Rechnungsprüfungskommission, konnte der Versammlung die Richtigkeit des Voranschlages bestätigen. Die Versammlung stimmte dem Voranschlag 2014 mit einem Aufwandüberschuss von 5350.- Franken und dem Steuerfuss von 30% einstimmig zu.

Bei der abschliessenden Fragerunde wurde eine bessere Eingangsbeleuchtung bei der Kirche gewünscht. Ebenfalls wurde die Lautsprecheranlage in der Kirche bemängelt, bei der  man nicht immer alles verstehen könne. Auch wieder ein Thema war der Parkplatz bei der Kirche. Viele Rigi-Sonntagsausflügler und „Laternenparkierer“ benutzen ihn ohne strafbare Konsequenzen. Der Kirchenrat ist sich der Problematiken bewusst und ist am Erarbeiten von Lösungen.
Nach gut einer Stunde konnte die Kirchenratspräsidentin die anwesenden Kirchenbürgerinnen und Kirchenbürger im Namen des Kirchenrates alle Anwesenden zu einem Apero einladen.


Adi Fässler



    

Pfarreifeier 2013


Wurzeln unseres Glaubens




Einmal jährlich lädt der Kirchenrat alle Freiwilligen und Mitarbeitenden der Pfarrei als Dankeschön  für ihr Engagement und ihren Einsatz zu einer Feier ein. „Was hält uns fest, was sind die Wurzeln unseres Glaubens“ war an der diesjährigen Klausurtagung des Pfarreirates das Thema, was gleichzeitig auch das Jahresmotto im neuen Kirchenjahr sein wird und auch das Motto des Abends war.
Die Feier begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche. Die Dekoration vor dem Altar liess einen das Motto erahnen. Das Evangelium vom verlorenen Sohn und barmherzigen Vater nahm Pfarrer Ugo Rossi als ein gutes Beispiel, was wahre Liebe und die Wurzeln unseres Glaubens sind. Die Barmherzigkeit des Vaters, der seinem Sohn entgegengeht und ihn mit offenen Armen aufnimmt ist ein Bild der Barmherzigkeit Gottes, der uns entgegenkommt und in seine Arme schliessen will.
Anschliessend an die Messe wurde im Pfarreizentrum beim Apéro angestossen. Auch im  schön dekorierten Saal, wo zum Nachtessen aufgedeckt war,  fand sich das Jahresmotto wieder. Das vieles, was an diesem Abend auf dem Teller daher kommt aus Wurzeln gewachsen ist, erklärte zu Beginn Chefkoch Beni Müller auf humorvolle Weise den geladenen Gästen.


 

Kirchenratspräsidentin Helene Suter Bieri nahm in ihrer Rede das Thema Wurzeln ebenfalls auf und sprach aus eigener Gartenarbeiterfahrung. Pfarrer Ugo Rossi fügte sie einen technischen Titel zu. Er sei in allen Belangen unserer Pfarrei und auch in der Kirchgemeinde eine zentrale Achse. Sie betonte aber: Wir alle hier sind Pfarrei! Und natürlich auch alle interessierten Goldauer, auch ausserhalb des Saales. Im Sinne, das alle Anwesenden miteinander den Baum Pfarrei Goldau bilden, stellte sie mit den verschiedenen anwesenden Gruppierungen die Wurzeln vor, was da sind: Seelsorger, Sigrist, Firmbegleiter, Katholische Vereine wie Blauring, Jungwacht, Kolping, Frauen und Müttergemeinschaft, Kirchenchor, Katecheten, Ministranten, Lektoren, Kommunionhelfer, Pfarreinformatiker und Fotograf,  verschiedene Zielgruppengottesdienste, Fahrdienst, Organisten, Floristen, RPK, Kantonalräte, Kirchenrat und Einzelne mit jeweils spezifischen Diensten. Ganz herzlich wurden die zwei neuen Mitarbeiter Barbara Voss, Religionsunterricht und Teilbereiche in der Pfarreiarbeit, und Diakon Thomas Jung, Religonsuntericht und Seelsorge begrüsst. Marie-Claude Lottenbach, Katechetin und Daniel Rickenbach, Organist wurde zu ihren Jubiläen gratuliert.

Heidi Beck



    

Pfarreireise 2013

 



Romreise der Pfarrei Goldau


Samstag 05.10.2013: Frühmorgens, genau gesagt um 4 Uhr nachts, machten sich 36 Goldauer und Goldauerinnen auf den Weg nach Rom. Nachdem wir gut gereist waren und unser Hotel bezogen hatten, unternahmen wir auch schon den ersten Ausflug. Es ging zu der berühmten Kirche Santa Maria Maggiore, die nicht weit vom Hotel entfernt steht. Am nächsten Tag besuchten wir das antike Rom, wie zum Beispiel das Kolosseum. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Vatikans. Wir hatten eine Audienz beim Papst. Es war sehr eindrücklich ihn mal von nahem zu sehen. Am Nachmittag führte uns Mario Galgano durch das Radio Vatikan. Auch die Schweizergarde durften wir am nächsten Tag besuchen und hinter die Kulissen der Garde schauen. Herr Pfarrer Ugo Rossi hat uns während der ganzen Woche sicher durch die italienischen Strassen geführt und viel Interessantes über die Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten erzählt. Abends assen wir immer sehr fein in verschiedenen Restaurants.






Die Reise zu den Katakomben von Rom waren ebenfalls ein spannendes Erlebnis. Natürlich waren wir auch beim Trevi Brunnen und auf der Spanischen Treppe.
Am 11. Oktober feierten wir mit Pfarrer Ugo Rossi in der Kirche Santa Maria in Domnica einen Gottesdienst, denn vor genau 12 Jahren zelebrierte er dort seine 1. Heilige Messe. Am Samstagmorgen teilten wir uns in Gruppen auf, manche  reisten zum Meer, andere besuchten noch mal den Vatikan oder besorgten sich noch die italienische Herbstkollektion. Nach dem wir sehr viele Sehenswürdigkeiten in der schönen Stadt Rom gesehen hatten, war der Tag der Abreise da und wir kamen alle wieder gesund und munter nach Hause. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei Pfarrer Ugo Rossi für die tolle Führung bedanken.

Fabienne Suter





    

Familien- und Jugendgottesdienst

 



Am Samstag, 19. Oktober 2013 fand in der Pfarrkirche in Goldau der Jugend- und Familiengottesdienst statt. Das Team um Pfarrer Ugo Rossi hat sich neu formiert und will mit einer lebendigen Kirche vor allem Jugendliche und Familien ansprechen.

Dankbarkeit im Leben

Denken wir im Leben oft daran DANKE zu sagen? Wofür bedanken wir uns? Mit einigen Hintergründigen Geschichten erkundeten die Gläubigen der Vorabendmesse, jeder für sich diese Fragen. Eva, die im Paradies von allen Bäumen Äpfel essen durfte und sie es nicht lassen konnte vom verbotenen Baum zu essen. Als Strafe mussten sie anschliessend ihre Nacktheit erkennen und wurden schlussendlich aus dem Paradies vertrieben. Die Frau vom Fischer, der das Geschenk eines schönen Hauses zu wenig war und die immer ein noch grösseres Haus und immer noch mehr Macht haben wollte, bis sie am Schluss wieder in Ihrer alten Fischershütte sass. Und in der Lesung heilte Gott zehn Aussätzige und nur einer kehrte um, um zu danken und zu glauben. Pfarrer Ugo Rossi stellte in der Predigt die Frage in den Raum, sagen wir genug DANKE und wem danken wir. Sind wir nicht oftmals auch unzufrieden und vergessen, dass es sehr wohl, sehr viele Augenblicke gäbe Dankeschön zu sagen. Nämlich allen um uns: Gott, den Eltern, den Lehrern, den Geschwistern und allen Mitmenschen. Mit dieser Erkenntnis, dass Dankbarkeit ein besonderer Stellenwert im Leben haben sollte, wurden die Gläubigen in die neue Woche entlassen. Der neue FaJuGoDi startet mit einer eindrücklichen Feier mit vielen Momenten in sich zu kehren und nachzudenken.

Neues Team

Vor einigen Jahren gab es bereits ein FAGODI Team, welches viermal im Jahr einen Gottesdienst organisierte. Nun haben sich drei Jugendliche, Sonja Beeler, Andrea Pia Beeler und Simone Savino gemeinsam mit Luzia Horath, Monika Suter und Pfarrer Ugo Rossi an die neue Aufgabe gewagt, dieses Team neu zu stellen.
 





Mit einem neuen Namen FaJuGoDi werden sie sporadisch kirchliche Feiern in der Pfarrkirche Goldau organisieren. Im Zentrum stehen dabei die Jugendlichen und die Familien. Sie werden ganz besonders aufgefordert, an diesen Gottesdiensten teilzunehmen und mitzumachen. Am letzten Samstag fand der Auftakt zu den FaJuGoDi statt und die Resonanz war sehr erfreulich. Viele Familien beteiligten sich an dieser Premiere und kamen im Anschluss an die Messe in den Genuss eines Apéros mit Wein, Most und leckerem Kuchen. Zu hoffen ist, dass dieser positive Start sich in der Pfarrkirche etablieren wird und sich zum Beispiel am nächsten FaJuGoDi am 24. Dezember 2013 um 17:00 Uhr noch mehr Gläubige von den Vorbereitungen vom FaJuGoDi Team begeistern lassen.

Von Edith Schuler-Arnold





    

Ministranten

 



Ministranten Vollversammlung 2013

Am letzten Freitag-Abend, 18. Oktober,  fand die alljährliche Vollversammlung, der Ministrantengruppe Goldau statt. Nach einem Überblick über das vergangene Jahr wurden uns die Termine der vor uns liegenden Zeit gegeben. Darunter sind der  Roratemarsch nach Einsiedeln und natürlich das Sternsingen, ein Skiplausch im nächsten Frühjahr und das Herbstlager 2014 geplant. Am Freitag haben sich bereits viele Minis für die Sternsingeraktion 2014 bereiterklärt. Die Ministranten Gruppe besteht aktuell aus 61 Ministranten. An der Vollversammlung wurden ebenfalls die 5 Jahre und 10 Jahre Jubilaren mit einem Schlüsselanhänger von der Schweizergarde geehrt. Es ist sehr schön zu wissen, wenn Ministranten ihren Dienst gerne gewissenhaft über Jahre leisten.  Auch wir Oberministranten durften neuen Nachwuchs bei uns aufnehmen. Wir begrüssen es sehr, dass wir in Zukunft der Unterstützung der neuen Oberminis André Infanger und Pascal Bächler sicher sein können und sie in unser Amt einführen dürfen. Wir nun 12 Köpfiges Team freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit euch. Oberministrant Simone Savino führte uns mit Ugo Rossi sicher und mit Spass durch den Abend. Mit dem Film ,,Die Legende von Aang“ klang die diesjährige Vollversammlung mit einer guten Atmosphäre ab.

Oberministrantin Andrea Beeler & Simone Savino

 











    

Erntedank





Danken für die Ernte
Erntedankgottesdienst der Pfarrei Goldau

Letzten Sonntag feierte die Pfarrei Goldau Erntedankfest. Auch wenn in unseren Breitengraden das Angewiesen sein auf eine gute Ernte eine kleinere Rolle spielt als früher, sind wir doch alle auf eine ausreichende Ernährung angewiesen. Die schön arrangierte Auswahl von landwirtschaftlichen Produkten soll den Menschen in Erinnerung rufen, welche Vielfalt an Nahrungsmitteln die Erde für uns bereitstellt und dass die Früchte des Bodens nicht selbstverständlich existieren, sondern Teil göttlicher Schöpfung sind.

Viele haben zur Feierlichkeit der Messe beigetragen. Ein herzliches Dankeschön dem Jodelclub am Rigi für die vorgetragenen Lieder mit den besinnlichen Texten, Heidi Fässler und Annelies Imbaumgarten für die wundervoll geschmückte Kirche, sowie den Familien Reichmuth vom Fluohof Oberarth, P. Suter-Zimmermann, K. Bürgi-Keusch und A. Heinzer-Suter, die mit ihren Gaben und ihrem Mitwirken einen grossen Anteil zum Gelingen des feierlichen Gottesdienstes miteingebracht haben.




Begrüssung Diakon Thomas Jung



Die Pfarreiangehörigen nutzten die Gelegenheit, mit dem neuen Diakon Thomas Jung zu sprechen und auf eine Zeit in der Pfarrei Goldau anzustossen.

In der Sonntagsmesse vom 29. September wurde Diakon Thomas Jung offiziell in der Pfarrei Goldau begrüsst. Beim anschliessenden Apéro hatten die Pfarreiangehörigen Gelegenheit, den neuen Seelsorger näher kennenzulernen.
Diakon Thomas Jung stammt aus Saarbrücken, ist verheiratet, Vater  von fünf erwachsenen Kindern und wohnt seit 1989 in der Schweiz. Er war Seelsorger in Zuoz, Dittingen, Wettingen und Münchenstein. Neben der Ausbildung als Theologe studierte er klassische Philologie (Latein) und ist neben seinen Einsätzen als Theologe auch als Lehrer tätig. Thomas Jung ist ständiger Diakon, was bedeutet, dass dieses Amt nicht als eine Vorstufe zur Priesterweihe gilt. Er wird Pfarrer Ugo  Rossi in einem 80%-Pensum in den seelsorgerlichen Aufgaben unterstützen und nebenbei an zwei Bezirkschulen mit den Fächern Latein, Ethik und Deutsch unterrichten. Neben verschiedenen Tätigkeiten in der Seelsorge werden seine Hauptaufgaben in unserer Pfarrei  das Erteilen von Religionsunterricht, Firmbegleitung, Mitgestalten der Liturgie, Beerdigungen und  das Spenden der Taufe sein. Aufgabe des Diakons ist es vor allem, sich im sozialen Bereich zu engagieren und an sozialen Brennpunkten zu wirken. So wird er hier auch einen Schwerpunkt seiner Arbeit setzten. Diakon Thomas Jung freut sich auf seine Arbeit  in unserer Pfarrei und auf viele neue Begegnungen. Von ganzem Herzen wünschen wir ihm alles Gute, Gottes Segen und viel Freude in unserer Gemeinde.


Start der Firmung





Spirit Power,  „Kraft des Geistes“ , so das Motto des diesjährigen Firmkurses


Unter dem Motto „Spirit Power“ startete am letzten Samstag der diesjährige Firmweg. Über 30 Jugendliche haben sich auch dieses Jahr gemeldet, um sich gemeinsam auf den Weg zu machen, um Gemeinschaft zu erfahren, um ihren Glauben zu vertiefen und sich so auf den Empfang des Sakraments der Firmung vorzubereiten. Aufgeteilt in vier Gruppen werden sie nun an den verschiedenen Firmabenden mit je einem Firmbegleiter zusammen sein. Wesentlich für das Gelingen des Firmweges ist, dass sich die jungen Menschen trauen, über ihren Glauben zu reden und Fragen zu stellen, was sicherlich in kleinen, vertrauten Gruppen einfacher ist. Der Startanlass wurde mit dem gemeinsamen Abendgottesdienst abgeschlossen. Papst Franziskus rief an diesem Samstag weltweit alle Menschen aller Religionen zum Gebet für den Frieden auf. Auch die Firmanden baten in ihren vorgetragenen Fürbitten für den Frieden in der ganzen Welt und für Mut, Kraft und Zuversicht allen jungen Menschen auf ihrem Lebensweg.


Aufnahme der neuen Ministranten





Der Familiengottesdienst vom 29. Juni stand ganz im Zeichen der Aufnahme unserer neuen Ministranten. Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, sich in einen freiwilligen Dienst nehmen zu  lassen und so dürfen wir uns als Pfarrei daran freuen und dankbar sein.
Unter der Leitung von Pfarrer Ugo Rossi haben sich die neuen „Minis“ in den letzten Wochen auf ihre Aufgabe vorbereitet. Es war ein bewegender Moment, als die Jugendlichen, nach dem ihr Name aufgerufen wurde und mit den Worten, wie es der junge Samuel  in der Lesung  sagte, „hier bin ich“ zum Altar hinaufgingen, ihr Versprechen ablegten und sich bereit erklärten, Jesus und der Pfarrgemeinde zu dienen. Als Messdiener trägt man wesentlich dazu bei, dem Gottesdienst eine besondere Würde und Festlichkeit zu geben. Als Ministrant ist man aber auch Teil einer Gemeinschaft und Gruppe, die auch ausserhalb der Gottesdienste „Fun“ haben, wobei das Lager neben anderen Anlässen sicherlich einer der Höhepunkte ist. Pfarrer Ugo Rossi bedankte sich am Schluss bei den neuen Ministranten für ihren künftigen Einsatz, aber auch bei ihren Eltern, die ja ebenfalls bereit zu diesem Dienst sein müssen. Ein Dankeschön ging auch an die Jugendlichen des Jubilate-Chors und  ihrer Leiterin Esther Rickenbach, die mit ihren fröhlichen Liedern viel zu diesem Familiengottesdienst beitrugen.




Hintere Reihe: Remo Heinzer, Simon Suter, Libor Nogly, Dion Aschwanden, Thomas Suter
         Vordere Reihe: Ida Bieri, Sara Filiberti, Sina Kenel, Luisa Maccarone, Anika Zurfluh

Kichenrat auf Reisen




Der komplette Kirchenrat liess sich am Freitag, 31. Mai um 17.30 Uhr von Pfarrer U. Rossi in einer mehrstündigen, nassen Fahrt von Goldau über den Julier auf den Bernina chauffieren. Bei Schnee und kaltem Wind liess es sich um so gemütlicher im Restaurant Cambrena auf dem Bernina Hospiz die Capunet und andere feine Speisen schmecken. Schon bei Dunkelheit fuhr man vorsichtig über die schneeverwehte Passstrasse hinunter nach Poschiavo, dem Ziel der Reise. Das Puschlav ist die Heimat unseres Pfarrers Ugo Rossi.

Am nächsten Tag war für uns regendurchnässten Deutschschweizer das Wetter sensationell trocken und schön, dem Nordföhn sei Dank. Mit der RhB fuhren wir in einer halbstündigen Fahrt nach Cavaglia. Hier führte unser Weg zum Giardino dei Ghiaccia, zu den Gletschermühlen. Beeindruckt von der Kraft des Wassers und der Gletscher bestaunten wir die metertiefen Gletschermühlen auf dem gutgesichterten Weg durch den leichten Föhrenwald. In einem gemütlichen Marschtempo schlenderten wir dem Flüsschen Cavagliasch entlang, genossen die Sonne und das feine Picknick. Anschliessend konnten wir noch einen kurzen Einblick beim Tag der offenen Tür in ein Wasserkraftwerk der Repower gewinnen, bevor es im Eilmarsch und ohne offerierten Kaffee und Kuchen zur Station der RhB ging, denn der nächste Termin in Poschiavo wartete schon.
In Poschiavo wurden wir vom ehemaligen Lehrer Antonio Giuliani durch das Dorf Poschiavo geführt. Durch die engen malerischen Gassen wurden wir auch in Räumlichkeiten geführt, die wir nur dank der guten Beziehungen von Pfarrer U. Rossi möglich wurden. Im Hotel Alberici konnten wir in einem wunderbar holzgeschmückten Zimmer alte Gemälde bestaunen. In den Archivräumen der Gemeinde erfuhren wir anhand von historischen Dokumenten von den Hexenverfolgungen im Tal. Auch die gotische Stiftskirche San Vittore Mauro und das barocke Oratorium Sant'Anna mit Beinhaus und schönen Deckengemälde durften wir exklusiv bestaunen. In San Pietro, der ältesten Kirche des Tales, endete die kurzweilige und interessante Führung.
Nach einem feinen Apero verliessen wir mit dem Kleinbus das windige Schweizer Südtal und hielten erst wieder im warmen Veltlin, genau in  Bianzone. Dort spazierten wir mit Graziano Rossi durch einen Weinberg des Weingutes La Gatta, der Familie Triacca. Den interessanten Ausführungen zu den Anbaubedingungen der Weine, folgte ein Rundgang durch den Weinkeller, der auf der Terrasse bei einem Apero endete. In einem gemütlichen Salon konnten wir ein feines Nachtessen mit Degustationen von Weinen und Spirituosen geniessen.
Am Sonntag fuhren wir nach Prada, dem Heimatdorf von Pfarrer Ugo Rossi. Wir besuchten die Heilige Messe und hörten auf italienisch das Wort Gottes. Anschliessend luden uns die Eltern von Ugo Rossi zu einem reichhaltigen Apero ein. Zurück in Poschiavo schlemmten wir nochmals typische Esswaren aus dem Puschlav bevor es mit dem Kleinbus zurück ins regnerische Goldau ging.


Bilder Kirchenrat auf Reisen

Der Goldauer Kirchenrat auf Besuch im Puschlav, der Heimat von Pfarrer Ugo Rossi.



Briefkasten "Offenes Ohr"

 



Neues Angebot der kath. Pfarrei Goldau


 


Das neu geschaffene Angebot nennt sich „Offenes Ohr“ und wird in Form eines Briefkastens sein. Im Rahmen des Gottesdienstes vom Muttertag, 13. Mai 2012 wurde der Briefkasten vorgestellt und in Betrieb genommen.  Umrahmt wird der Gottesdienst vom Trachtenchor Arth-Goldau. Im Anschluss an die Messe wurde ein Apéro serviert.

Ein Ohr ist zum Zuhören da. Zuhören können spielt bei der gelebten Nächstenliebe eine wichtige und zentrale Rolle. Zuhören, wahrnehmen, vermitteln und vernetzen, eine christliche Grundhaltung, jene der Barmherzigkeit.

Der Pfarreirat ist überzeugt, mit diesem niederschwelligen Angebot, dem „Offenen Ohr“, möglichst vielen Menschen aus der Pfarrei Goldau ein Gehör zu verschaffen.

Der Briefkasten wird 2-mal wöchentlich geleert. Diskretion ist gegeben und alles wird absolut vertraulich behandelt. Der Pfarrer untersteht der Schweigepflicht. Wenn jemand mit seinem Anliegen Kontakt in irgendeiner Art und Weise wünscht, wird dieser durch den Pfarrer eingefädelt und sichergestellt. Eine Briefvorlage für die Sorgen, Ängste und Nöte wird beim Briefkasten  aufliegen.








    

Willkommen in der Kirche Goldau

 



Wir freuen uns Ihnen Informationen über unsere Gemeinschaft geben zu können.
 
Der HERR schenke Dir jeden Tag ein fröhliches Herz,
ein Lächeln auf Deinen Lippen,
ein Lachen, das andere mitreisst und frei macht,
und die Gabe, Dich selbst nicht zu ernst zu nehmen
und auch über Dich selbst lachen zu können.
In dunklen Stunden sende er Dir einen Stern, der Dich leitet;
in Traurigkeit einen Menschen, der Dich tröstet.
Er schenke Dir genügend Ruhe und Schlaf;
Herausforderungen sollen auch nicht fehlen,
zündende Ideenund funkelnde Überraschungen
gebe er Dir als Zutaten.

Mit seinem Segen sei er Dir alle Zeit nahe,
umgebe Dich mit seinem Beistand, auf dass Du wachsen und reifen kannst
und Deinen Weg findest.

So bewahre Dich der HERR, Dein Gott, der Dich ins Leben rief und will,
dass Du lebst und glücklich bist