Todesfall
 

Es gibt keinen Abschied für diejenigen, die in Gott verbunden sind.

Mit diesen Informationen wollen wir Ihnen eine Hilfe in die Hand geben, die Sie in den schweren Stunden einer Krankheit, eines nahen oder plötzlichen Todesfalles unterstützt und Ihnen alle notwendigen Informationen zusammenfasst.

«Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben,
unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben,
in Gottes Hand gebe ich es zurück.»
(Augustinus)
  
 

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Sakrament der Krankensalbung
 

Das Sakrament der Krankensalbung empfangen jene, deren Gesundheitszustand sehr angegriffen ist. Sie bekommen Heil und Heilung von Christus zugesprochen und werden von ihren Sünden befreit.

Der Priester salbt dabei mit folgenden Worten Stirn und Hände des Kranken mit geweihtem Öl:
«Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichlichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.»
 
Früher nannte man das Sakrament der Krankensalbung «letzte Ölung». Noch immer scheuen deshalb viele davor zurück, einen Priester zu rufen, da sie denken, bei der Krankensalbung handle es sich um eine «Salbungzum Tod».
 
Dabei kann jeder das Sakrament der Krankensalbung empfangen, wenn er schwer erkrankt ist. Die Kirche betont, dass die Krankensalbung ein Sakrament des Lebens ist. Eine mehrfache Spendung ist möglich.
 
Wenn Sie oder ein erkrankter Angehöriger das Sakrament der Krankensalbung empfangen möchten, wenden Sie sich bitte an unser Pfarramt (Telefon 041 855 57 65).
 

Kontakt mit dem Pfarramt

Wenn ein Todesfall zu erwarten ist, nehmen Sie bitte baldmöglichst Kontakt mit dem Pfarramt auf
(Telefon – Tag und Nacht – 041 855 57 65).
 
Es ist uns Seelsorgern ein Anliegen, zusammen mit dem Sterbenden und den Angehörigen zu beten und sie in diesen schweren Stunden zu begleiten. Ist der Todesfall eingetreten, bitten wir Sie ebenfalls zeitnah Kontakt mit dem Pfarramt aufzunehmen.
 
Auf dem Pfarramt wird im Gespräch die kirchliche Sterbemeldung erstellt, sofern dies nicht schon beim Hausbesuch geschehen ist.
 
Des Weiteren werden folgende Punkte besprochen:
 
•    Tag der Beerdigung bzw. Urnenbeisetzung
•    Fürbittgebet am Vorabend
•    Dreissigster und Stiftsmesse für den Verstorbenen
•    Gestaltung des Trauergottesdienstes
•    Wenn gewünscht, Lebenslauf des Verstorbenen
 
Bei diesem Gespräch ist es uns ein Anliegen, auf die Wünsche des Verstorbenen und der Hinterbliebenen einzugehen, und diese, soweit als möglich, einzubeziehen.
 
Beerdigungen finden bei uns gewöhnlich vom Dienstag bis Samstag, um 10.00 Uhr, mit der Besammlung auf dem Friedhof und dem anschliessenden Trauergottesdienst in der Pfarrkirche statt.
 
Mit dem Bestattungs-Institut Kenel, Arth (Tel. 041 855 60 20) - www.bestattungsdienst-kenel.ch   oder Betschart, Seewen (Tel. 041 810 10 69) www.bestattungsdienst-betschart.ch , besprechen Sie im Fall einer Urnenbeisetzung, ab wann die Urne zur Beisetzung freigegeben ist.
 
Eine Erdbestattung erfolgt normalerweise wenige Tage nach dem Tod.




Kontakt mit dem Einwohneramt

Nach der Festsetzung der kirchlichen Bestattungszeit mit dem Pfarramt ist eine Vorsprache auf dem Einwohneramt im Rathaus Arth erforderlich.
   
Für die Anmeldung des Todesfalles beim Einwohneramt bringen Sie bitte mit:
 
•    Todesbescheinigung des Spitals oder des Hausarztes
•    Familienbüchlein   
 
Auf dem Einwohneramt wird u. a. auch vereinbart, ob ein allgemeines Einzelgrab oder ein Familiengrab vorgesehen ist, oder die Urne allenfalls im Gemeinschaftsgrab beigesetzt werden soll. Die Kosten für ein Einzelgrab übernimmt die Gemeinde; für ein Familiengrab und das Gemein- schaftsgrab wird eine Gebühr erhoben.
  
Sarg und Kreuz, Transport und Aufbahrung des Verstorbenen: Diesbezüglich wenden Sie sich an das Bestattungs-Institut. Dort werden sie eingehend beraten.
 
Die Verstorbenen werden bis zur Bestattung im «PAX», unterhalb der Herz-Jesu-Kirche, aufgebahrt. Wenn eine Kremation erfolgt, wird die Urne bis zur Urnenbeisetzung ebenfalls im «PAX» aufgebahrt.
  
Für den gewünschten Blumenschmuck können sie sich an die Gärtnerei Kwasnitschka, Goldau (Telefon 041 855 25 26) oder Blumen Florissimo, Centralstrasse 16, Goldau (Telefon 041 855 55 05) - www.blumen-florissimo.ch wenden.  
 
  

Todesanzeigen
 
Gedruckte Todesanzeigen können bei folgenden Firmen der Gemeinde bestellt werden:
 
•    Kaelin Druck AG, Verlag RigiPost, Gutenbergweg 3, 6410 Goldau / Telefon 041 855 12 41 - www.rigipost.ch
•    Druckerei am See GmbH, Rigiweg 9, 6415 Arth / Telefon 041 855 11 94 - www.druckereiamsee.ch 
•    Druckerei Camenzind, Andy Camenzind, Gotthardstrasse 26, 6415 Arth / Telefon 041 855 14 10 - druck.arth@bluewin.ch

Für Todesanzeigen in der Presse wenden Sie sich bitte an:
 
«RigiPost», Gutenbergweg 3, 6410 Goldau / Telefon 041 855 12 41
Die «RigiPost» vermittelt auch Todesanzeigen für regionale Zeitungen, wie «Bote der Urschweiz» oder «Schwyzer Zeitung».

 

Glockengeläut und Beerdigung
 
Am Tag vor der Beerdigung wird von 12.00 bis 12.10 Uhr mit allen Glocken die Trauerbotschaft über das ganze Dorf hinaus verkündet. Es ist Brauch, dass sich zu dieser Zeit die Trauerfamilie daheim zum Gebet versammelt und des/der lieben Verstorbenen gedenkt.
 
Die Beerdigung findet von Dienstag bis Samstag in der Regel um 09.30 Uhr statt. Die Angehörigen und die Trauergäste besammeln sich zur gegebenen Zeit auf dem Friedhof direkt beim Grab. Sie besprengen den Sarg/die Urne mit Weihwasser. Nach der Einsegnung und den Trauerritualen durch den Priester folgt der Trauergottesdienst in der Pfarrkirche.
  
Die Angehörigen nehmen beim Trauergottesdienst in den Bänken vorne links Platz. Nach dem Gottesdienst begeben Sie sich mit den Trauergästen nochmals zum Grab, verweilen dort zum stillen Gebet und besprengen das Grab zum Abschied nochmals mit Weihwasser.
 
 
Trauermahl
 
Es ist üblich, die Verwandten und Freunde des/der Verstorbenen, sowie auswärtige Trauergäste nach der Beerdigung zu einem einfachen Trauermahleinzuladen. Hierfür stehen einige bekannte Restaurants zur Verfügung.
 
In gewissen Fällen werden auch Delegationen oder Mitglieder von Vereinen zu einem Imbiss eingeladen, dies gegebenenfalls auf andere Gasthäuser verteilt.
 
 

Nekrologe – Danksagungen – Trauerandenken – Dreissigster – Jahresgedächtnis – Stiftsmessen
 
Nekrologe (Lebensläufe) werden in den Zeitungen gerne aufgenommen, wenn möglich auch mit einem Foto des Verstorbenen.
 
Auf den Dreissigsten hin (etwa 30 Tage nach dem Tod), werden die Danksagungskarten, gegebenenfalls mit Leidbildchen, versandt.
 
Ungefähr nach einem Jahr findet in der Regel das Jahresgedächtnis statt, das mit dem Pfarramt frühzeitig vereinbart werden sollte.
 
Oft wird für die/den Verstorbenen eine Stiftsmesse errichtet. Die Mess-Stiftungs-Urkunde legt fest, wann die jährlich wiederkehrende Messe gefeiert wird. In der Feier der Eucharistie wird der erlösende Opfertod Christi am Kreuz für den/die Verstorbene wirksam. Für die Errichtung einer Stiftsmesse wenden Sie sich ans Pfarramt. Die jährliche heilige Messe wird jeweils im Pfarreiblatt im Voraus bekanntgegeben.
 
Gelegentlich stiften Angehörige auch eine sog. «Gregoriana». Sie beinhaltet 30 heilige Messen, die in 30 aufeinanderfolgenden Tagen speziell für die Verstorbenen gefeiert werden. Für eine «Gregorianische Messe» hat die Bischofskonferenz den Betrag von CHF 360.– festgelegt.
 
Das folgende Gebet von Jörg Zink möchte trauernden Angehörigen helfen, den Tod im Licht des christlichen Glaubens zu sehen und zu verstehen: 
 
Herr, Du bist nicht ein Gott der Toten,
sondern lebendiger Menschen.
In Dir leben alle, die Du heimgerufen hast.
Wir gedenken aller, die wir liebten,
aller, mit denen wir lebten.
Was uns verbindet, ist Deine Güte,
mit der Du sie und uns liebst.
Wir gedenken ihrer vor Dir.
Kein Weg führt zu ihnen oder von ihnen zu uns
ausser dem Weg zu Dir und von Dir.
In Dir sind wir eins mit ihnen.
Dir danken wir, dass sie in Deiner Hand sind,
von denen Du gesagt hast:
«In meine Hände habe ich dich gezeichnet.»